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ALFA ROMEO Modelle und Typen
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alle Fragen in unserem ALFA ROMEO Forum
ALFA ROMEO - Geschichte, Hintergrundinformationen und Fakten
Die italienische Automarke Alfa Romeo wird 1906 vom französischen Industriellen Alexandre Darracq in Portobello gegründet. Wegen finanzieller Schwierigkeiten wird bald die Aktienmehrheit verkauft und am 24.06.1910 die "Società Anonima Lombarda Fabbrica Automobili" (deutsch: Aktiengesellschaft Lombardische Automobilfabrik), kurz A.L.F.A, gegründet.
Der Konstrukteur Giuseppe Merosi entwickelt im gleichen Jahr das erste Modell, den 24 HP. In den beiden Weltkriegen wird das Automobilwerk zum Rüstungsproduzenten umfunktioniert. Nach dem Ersten Weltkrieg lässt der neue Firmeninhaber Nicola Romeo wieder Autos bauen. Sein Nachname bildet den zweiten Teil des Markennamens. So sind die Modelle RL und RM die ersten, die als "Alfa Romeo" die Werkshallen verlassen. Chefwerksfahrer ist "Enzo Ferrari", der 1925 mit seinem 140 PS starken P2 die Weltmeisterschaft gewinnt und dem Unternehmen entsprechenden Ruhm einfährt. Weltwirtschaftskrise und Börsenkrach treiben Alfa Romeo 1929 an den Rand des Ruins. Für die staatliche Auffanggesellschaft ist PKW-Bau von geringem Interesse. Zwar ist in den 1930er Jahren der 8C 2900 mit 205km/h Spitzengeschwindigkeit das schnellste Serienauto der Welt, doch größerer Wert wird Lokomotiven, Baumaschinen, Kompressoren, Traktoren, sowie Schiffs- und Flugzeugmotoren beigemessen. Nach dem Zweiten Weltkrieg ändert sich mit der Giuletta-Modellserie allmählich die Unternehmensstrategie von Luxuswagen zu erschwinglichen Serienmodellen. Innovative Technik, insbesondere der Motor mit zwei obenliegenden Nockenwellen, Doppelzündung und Aluminium-Zylinderköpfen, lässt die Konkurrenzmarken um Jahre zurück. Allerdings liegt dafür der Preis deutlich höher. Der günstigere "Alfasud" mit Boxermotor und Vorderradantrieb wird nicht in Mailand ("Nord-Modelle") sondern in Süditalien produziert. Er bringt in den 80er Jahren einen Qualitätseinbruch, der zu einer großen Firmenmisere führt: Alfa Romeo wird 1987 von dem Staatsunternehmen an Fiat verkauft. Fiat bringt die Qualität zurück, lässt aber viele Fiat-Teile in den neuen Alfas verbauen. Darum gilt unter den Fans (den "Alfisti") das Jubiläumsmodell 75 von 1985 als letzter "echter" Alfa Romeo. Die Fiat-unabhängige Designabteilung kann das Ansehen des Konzerns wieder herstellen mit ihrer Philosophie der "perfekten" Synthese aus Sportlichkeit und Eleganz.
Der Konstrukteur Giuseppe Merosi entwickelt im gleichen Jahr das erste Modell, den 24 HP. In den beiden Weltkriegen wird das Automobilwerk zum Rüstungsproduzenten umfunktioniert. Nach dem Ersten Weltkrieg lässt der neue Firmeninhaber Nicola Romeo wieder Autos bauen. Sein Nachname bildet den zweiten Teil des Markennamens. So sind die Modelle RL und RM die ersten, die als "Alfa Romeo" die Werkshallen verlassen. Chefwerksfahrer ist "Enzo Ferrari", der 1925 mit seinem 140 PS starken P2 die Weltmeisterschaft gewinnt und dem Unternehmen entsprechenden Ruhm einfährt. Weltwirtschaftskrise und Börsenkrach treiben Alfa Romeo 1929 an den Rand des Ruins. Für die staatliche Auffanggesellschaft ist PKW-Bau von geringem Interesse. Zwar ist in den 1930er Jahren der 8C 2900 mit 205km/h Spitzengeschwindigkeit das schnellste Serienauto der Welt, doch größerer Wert wird Lokomotiven, Baumaschinen, Kompressoren, Traktoren, sowie Schiffs- und Flugzeugmotoren beigemessen. Nach dem Zweiten Weltkrieg ändert sich mit der Giuletta-Modellserie allmählich die Unternehmensstrategie von Luxuswagen zu erschwinglichen Serienmodellen. Innovative Technik, insbesondere der Motor mit zwei obenliegenden Nockenwellen, Doppelzündung und Aluminium-Zylinderköpfen, lässt die Konkurrenzmarken um Jahre zurück. Allerdings liegt dafür der Preis deutlich höher. Der günstigere "Alfasud" mit Boxermotor und Vorderradantrieb wird nicht in Mailand ("Nord-Modelle") sondern in Süditalien produziert. Er bringt in den 80er Jahren einen Qualitätseinbruch, der zu einer großen Firmenmisere führt: Alfa Romeo wird 1987 von dem Staatsunternehmen an Fiat verkauft. Fiat bringt die Qualität zurück, lässt aber viele Fiat-Teile in den neuen Alfas verbauen. Darum gilt unter den Fans (den "Alfisti") das Jubiläumsmodell 75 von 1985 als letzter "echter" Alfa Romeo. Die Fiat-unabhängige Designabteilung kann das Ansehen des Konzerns wieder herstellen mit ihrer Philosophie der "perfekten" Synthese aus Sportlichkeit und Eleganz.






















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