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MINI Cabrio 2009

Der Spaß beginnt dann, wenn man nicht mehr sieht als Himmel und spürt als Wind. Die den Rückblick verbauenden Überrollbügel sind Vergangenheit, die Frontscheibe steht erfrischend im Wind, und die Motoren machen endlich Laune. Der kraftvolle 1.6 Twin-Scroll-Turbo mit Direkteinspritzung und 175 PS (7,4 s bis 100) noch mehr als der 1,6 Liter-Vierzylinder mit 120 PS. Bremsenergie-Rückgewinnung und Auto-Start-Stop sind mit an Bord (nicht in Verbindung mit Automatikgetriebe). Der neue Sechsgangautomat made for the USA scheint für denjenigen eine Sünde, der Schalthebel, Lenkfeeling und Fahrwerk eines jeden Mini liebt wie den eigenen Sohn. Dass das Fahrwerk sportlicher (Mini) wurde (McPherson-Federbeine, Multilenker-Hinterachse, elektromechanische Servolenkung, DSC), macht neugierig aufs Fahren. Das Sportfahrwerk birgt erfahrungsgemäß mehr Härte, die optionale Sporttaste bollernde Akustik reizvoll im Cabrio.
Ein Plus an Übersicht und Sicherheit wird mit größeren Seitenfenstern und dem jetzt einteiligen Überrollbügel, der bei Bedarf innerhalb von 150 ms ausfährt und außerhalb des Sichtfelds des nach hinten blickenden Fahrers liegt, erzielt. Die kluge Schiebedachfunktion hat auch der Neue, dessen Heckscheibe weiterhin aus Glas besteht und elektrisch beheizt werden kann (optional: auch die Frontscheibe). Das Textilverdeck öffnet sich in Fahrt bis 30 km/h und in nur 15 Sekunden oder mit der Funkfernbedienung schon vor Fahrtantritt. Durch einen kurzen Druck auf eine separate Taste summen die vier Seitenfenster auch bei geschlossenem Verdeck nach unten praktisch.
So praktisch wie die durch die Neukonstruktion des Überrollschutzes erst mögliche breite Durchladeöffnung zwischen Gepäck- und Fahrgastraum, die ein Max-Pack von 660 l gestattet (+ 55 l). Die nach unten schwenkende Heckklappe ist dabei bis 80 kg belastbar. Der Kofferraum wuchs um 5 Liter, die maximale Zuladung um 30 auf 430 kg. Damit erhöhen sich die Gewichtsreserven, die sich aber praktisch kaum nutzen lassen dürften. Der Grund? Ein offen 125 l- und geschlossen 170 l-Gepäckräumchen.
Das Cooper S Cabrio ist äußerlich leicht am 20 mm hohen Powerdome, am hexagonalen Gittermuster von Kühlergrill und Lufteinlass sowie am mittigen Doppelendrohr zu erkennen. Außen gibt es neue Farben. Im Innenraum Sportsitze (Serie im Cooper S) und die Qual der Wahl zwischen zahlreichen Polstern, Interieuroberflächen und Dekorleisten. Sicherndes wie Frontairbags und seitliche Kopf-Thorax-Airbags sind immer inklusive, einiges Empfehlenswerte wie etwa die optionale Klimaautomatik leider nicht: Zu deren Funktionsumfang gehört ein Cabrio-Modus, der selbsttätig aktiviert wird, sobald das Verdeck geöffnet wird. Das Cabriofreundliche daran ist, dass bei niedrigen Außentemperaturen automatisch die Beheizung des Fußraums intensiviert wird. Was man sonst noch zum Cabrio fahren braucht? Wer den Schalter links neben dem Drehzahlmesser drückt, weiß was garantiert nicht: Den Always-Open-Timer, der, sobald der Motor an und das Softtop unten ist, jede Minute zählt, die offen gefahren wird. Diese Motivation benötigt im Mini Cabrio niemand. Der Hersteller selbst präsentiert sein neues Produkt im geographischen Gefrierschrank: im Januar, in den Alpen, im Schnee auf das Dach! -le-