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BMW 6er Cabrio

Offene Sportwagen prägen seit 70 Jahren das Modellprogramm. Die Historie der schönen Offenen aus München reicht vom BMW 328, der die Basis für das Siegerfahrzeug der Mille Miglia 1940 war, über den 507 als Traumwagen der 1950er-Jahre bis hin zum im Frühjahr 2004 gelaunchten Vorgängermodell, dem Sechser Cabrio der ersten Generation.
An dem orientiert sich die neue Generation des viersitzigen Cabriolets: lange Motorhaube, zurückversetzter Fahrgastraum, flache Brüstungslinie. All das steht ihm, wirkt optisch leichter als bisher. Vorne bestimmen die Karosse der konzentrierte Blick (Xenon-Scheinwerfer und LED-Tagfahrlicht Serie) und die groß dimensionierte, leicht nach vorn geneigte BMW-Niere (Shark Nose). Mit Chromelementen, die weit außen in der Frontschürze angeordnet sind, wird die Breite des Fahrzeugs betont. Am Heck erkennt man: Der „Bangle-Höcker“ (erdacht von Ex-BMW-Designchef Chris Bangle) ist nicht mehr da. Der nun leicht nach innen gewölbte Abschluss des Gepäckraumdeckels erzeugt Licht- und Schatteneffekte, die der Heckansicht mehr Leichtigkeit verleihen – für jeden sichtbar.
Das neue BMW Cabrio ist steifer (50 % bessere statische Torsionssteifigkeit) und größer als das alte. Die Länge und der Radstand wuchsen um 74 auf nun 4.894 und 2.855 mm, die Fahrzeugbreite um 39 auf 1.894 mm, bei um 9 mm reduzierter Bauhöhe (1.365 mm). Trotzdem ist es um die Kopf- wie um die Beinfreiheit, nach BMW-Angaben, im Fond besser bestellt als im Vormodell.
Die Ausstattung ist exklusiv (Leder Dakota, 2-Zonen-Klima einschließlich Cabrio-Modus, HiFi-Audio mit CD-Laufwerk …), allerdings in Hausmanier auch noch ausgiebig komplettierbar: Sitzbelüftung, Nachtsichtsystem, Surround View, Parkassistent, Head-Up-Display … Serienmäßig ist die Fahrdynamik-Control im Auto (Modi „NORMAL“, „SPORT“ und „SPORT+“), optional die Wankstabilisierung Adaptive Drive. Statt der elektromechanischen Servolenkung kann die optionale Integral-Aktivlenkung geordert werden. Sie verbindet die bereits für das Vorgängermodell angebotene Aktivlenkung für die Vorderräder mit einer lenkbaren Hinterachse.
Im fahrerorientierten Cockpit blickt der Sechser-Pilot (wie der Fahrer eines 7ers) auf in Black-Panel-Technologie visualisierte Instrumente. Die Steuerung der Navi-, Telefon- und Entertainmentfunktionen erfolgt via iDrive, dessen Monitor erstmals als freistehendes „Flatscreen“-Display ausgeführt ist (Format: 7 bis 10,2 Zoll).
Formvollendet wird man an die Luft gesetzt. Das elektrische, mit Finnen auslaufende Textilverdeck öffnet sich in 19 Sekunden (Verschließen: 24 s). Auch in Fahrt bis 40 km/h geht das. Die Akustikeigenschaften und die Wärmedämmung der mehrlagigen, in drei Farben lieferbaren Verdeckhülle (neu: der Farbton Anthrazit-Silbereffekt), und die Steifigkeit des Gestänges wurden verbessert. Bei geöffnetem Dach bemisst sich das Gepäckraumvolumen auf 300 Liter (zwei 46-Zoll-Golfbags plus ein Business-Koffer), bei geschlossenem kommt, wenn der variable Verdeckkasten mit einem Handgriff nach oben geklappt wird, etwas mehr unter: 350 l. Abgesichert wird die elegante Offenfahrt durch das hinter den Fondkopfstützen installierte pyrotechnisch auslösende Überrollschutzsystem.
Zwei Motoren stehen zur Markteinführung zur Wahl. Das Achtzylinder-Triebwerk des 650i leistet 407 PS. Für das 640i Cabrio wurde eine neue Variante des Reihensechszylinders mit Twin-Power-Turbo, Direkteinspritzung und Valvetronic entwickelt, die 320 PS mobilisiert. Beide Triebwerke werden serienmäßig mit einer Achtgang-Sport-Automatik kombiniert, der 640i mit dem Start-Stopp-System. Weltpremiere feiert das neue BMW Cabrio, das in Dingolfing gefertigt wird, im Januar in Detroit. Auf den Markt kommt es am 26. März 2011. Zu Preisen von 83.300 Euro für das 640i Cabrio und 94.300 Euro für den 650i mit sommerlichem Stoffdach. (le)