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FERRARI FF 2011

„Kofferraum“? – der existierte in einem Produkt aus Maranello traditionell eher in der Verneinung: kein „Raum“, keine „Koffer“. Da erscheint der neue FF, wie Chef Luca di Montezemolo in Genf frohlockte, als ein Ferrari von einem anderen Stern: FF steht nicht allein für „For Four“, also die Viersitzigkeit, sondern auch für den „4“-Wheel-Drive und 450 Liter Kofferraumvolumen. Eine umklappbare Rückbank gehörte bisher ebenso wenig zum Repertoire eines Ferrari wie die sich daraus ergebenden 800 Liter Packvolumen und das Antriebsprinzip, das nicht mehr allein auf die Haftung der hinteren Räder setzt, sondern auf die Traktion aller Pneus.
Der neue direkteinspritzende V12-Motor füttert aus 6,3 Liter Hub und Raum Ferraris Allradsystem 4RM. Das wiegt nicht nur weniger als üblich (ca. 50 % Gewichtsersparnis), sondern bekommt im leichtgewichtigen FF (ca. 1,8 t) viel zu tun. 683 Nm liegen bei 6.000/min an und 660 PS bei 8.000/min. Das Leistungsgewicht (2,7 kg/PS) hat in Kombination mit der fast optimalen Gewichtsverteilung (47% vorn / 53% hinten) Wucht. In 3,7 Sekunden überfliegt der mit einem Siebengang-Direktschaltgetriebe gekoppelte Kombiwagen Tempo 100. Erst bei 335 km/h ist Schluss mit Wucht – schneller Kombifahren geht kaum.
im Fond des Shooting Brake (per Definition eine Art Sportkombi) herrscht deutlich mehr Platz als im Vorgänger 612 Scaglietti. Auf den beiden Einzelsitzen sollen auch erwachsene Erwachsene Platz finden. Die stattlichen 4,91 Meter lassen hoffen. Pininfarina heißt der Schneider, der den Kofferferrari elegant einkleidete – bis auf den komisch platzierten Doppelauspuff.
Der FF kann Verbrauch rund fünf Liter besser als der 612: 360 g/km CO2 oder 15,4 Liter alle 100 km. Aston Martins Rapide oder Bentleys Continental GT sind nicht besser, Besserung ist nach der Kombi- und Allradrevolution in Maranello aber schon in Sicht: Dem FF, der ab Sommer für rund 300.000 Euro vertrieben wird, folgt der FF Hybrid. Das HY-Kers-Hybridsystem wurde bereits auf dem Genfer Autosalon 2010 präsentiert. Der erste Ferrari Hybrid für die Straße kommt jedoch nicht vor 2012. (le)