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LAMBORGHINI Aventador 2011

Schon das erste Modell von Ferruccio Lamborghini war ein Zwölfzylinder: Der 350 GT lief 1964 mit Zwölfzylindermotor, 3,5 Liter Hubraum und 320 PS vom Band. Miura, Espada, Countach, Diablo und Murciélago folgten.
Die Begründung des Zylinderdutzends fällt kaum schwer: Bei 5,0 Liter Hubraum sind für einen sportlichen Saugmotor zehn Zylinder, bei 6,5 Liter damit zwölf Töpfe ideal. Weshalb? Weniger Zylinder würden zu großen und schweren Kolben und Pleueln führen. Das wiederum würde das Ansprechverhalten verschlechtern und ebenso der Drehfreude zusetzen.
Das neue V12-Triebwerk des Aventador LP 700-4, intern schnöde L539 getauft, tritt die Nachfolge des feurigen Murciélago LP 670-4 Superveloce-Motors (670 PS) an. Mit ekstatischer Motorperformance, permanent variabelem Allradantrieb, superschnell schaltendem ISR-Getriebe (Schaltgeschwindigkeit: 50 ms), steifem und leichtem Kohlefaser-Monocoque(147,5 kg) und hypersportlichem Pushrod-Fahrwerk.
Zackig serviert: 700 PS bei 8.250 U/min. 1.575 kg Trockengewicht. 2,25 kg/PS Leistungsgewicht. Das reicht für emotionale 2,9 Sekunden bis Tempo 100 und weltentrückte 350 km/h Spitze.
Dafür, dass dieser Lambo seine 700 PS auch auf die Straße buttert, sorgt die «4» im Typenschild: der permanente Allradantrieb, der mit seiner elektronisch gesteuerten Haldex-Kupplung die Antriebsmomente auf der Vorder- und Hinterachse variabel verteilt. Über das «Drive Select Mode»-System lässt sich die Charakteristik in den Kategorien Motor, Getriebe, Differenzial und Lenkung zudem in drei Stufen anpassen: «Strada» für den auch hier nie alltäglichen Alltag, «Sport» und «Corsa» für die Rennstrecke.
Vor sich blickt der Pilota auf TFT-visualisierte Instrumente. Ein zweiter Bildschirm gehört zum serienmäßigen Multimedia- und Navigationssystem. Unter der roten Klappe
auf dem breiten Mitteltunnel befindet sich der Start-Knopf mit dem jeder famose Fahrspaß beginnt.
Der Modellname Aventador stammt wieder von einem spanischen Stier: schwarz, tot und aus Saragossa - olé. Die Scherentüren sind Countach-Erbe. Genauso flach (1,14 m), kurz (4,78 m) und brutal breit (2,26 m) baut die Karosse. Der Aventador wird auf den komplett neuen Fertigungsanlagen in Sant’Agata produziert. An die ersten Kunden wird der Heißsporn im späten Sommer 2011 übergeben. Zum Preis von 255.000 Euro plus 19 % Mehrwertsteuer. (le)