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KIA ceed 2012

Der Kia Cee’d war eines der ersten Kias, der von der Konkurrenz richtig ernst genommen wurde. Die Kundschaft bekam die Qualitäten des Koreaners genauso spitz: Mehr als 630.000 Einheiten der ersten Cee’d-Generation wurden seit dem Marktstart, 2007, verkauft. Nun geht die zweite Auflage mit neuen spaßigen Extras wie der variablen Servolenkung „Flex Steer“ an den Start.
Erster faktischer Eindruck: Der Cee’d, der ausschließlich im Kia-Werk Zilina in der Slowakei produziert wird, ist auf 4,31 Meter gewachsen, und die Höhe hat sich mit flacher verlaufenden A-Säulen auf 1,47 Meter reduziert (-1 cm). Die längere Karosserie (+5 cm) hat in der Praxis gleich zwei Vorteile: mehr Beinfreiheit für Fahrer und Beifahrer und einen größeren Gepäckraum, der 380 Liter fasst (+ 40 l, erweiterbar auf 1.318 l). Das mit Soft-Touch-Oberflächen ausgekleidete Interieur umgeben je nach Ausstattung Applikationen in Metall- Aluminium- und Klavierlack-Optik. Um die Sitzposition zu verbessern, wurden die Höhe der Sitze, der Armlehnen und die der Pedaleinheit verändert. Zudem verfügt jeder C´eed nun von Hause aus über einen höhenverstellbaren Fahrersitz sowie ein höhen- und tiefenverstellbares Lenkrad.
In Deutschland stehen vier Motoren – zwei Benziner und zwei Diesel – mit einer Leistung von 90 bis 135 PS im Angebot. Der sparsamste von ihnen ist der 128 PS starke 1,6-Liter-Diesel dessen „EcoDynamics“-Version durchschnittlich nur 3,7 Liter/100 km Diesel konsumieren soll. Alle anderen drei Motoren werden auch mit Eco-Paket angeboten. Das heißt: mit Start-Stopp und weiteren Spritspar-Goodies wie Leichtlaufreifen, längerer Getriebeübersetzung und energiesparender Lichtmaschine. Serienmäßig sind alle mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert. Beim Cee’d 1.6 GDI kommt zudem erstmals ein neues Doppelkupplungsgetriebe (DCT) zum Einsatz.
Fünf Sterne im EuroNCAP-Crashtest schaffte schon der Vorgänger, also erst recht der Neue. Standardmäßig werden sechs Airbags, ESP, Berganfahrhilfe und ein aktives Bremslicht verbaut, oder es kommen Abbiegelicht, Xenonscheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht, Spurhalte-Assistent oder das Reifendruck-Kontrollsystem hinzu. Darüber entscheidet die Ausführung (Attract, Edition 7, Business Line oder Sprit) und der Geldbeutel, der sich mit Komfortextras wie Parkhilfe, elektronischer Feststellbremse, Smart-Key, Panoramadach oder Teilledersitzen weiter lüften lässt.
Die ganz neue variable Servolenkung „Flex Steer“ (Serie ab der Version Business Line) lässt sich in drei Stufen im Grad der Lenkunterstützung den Fahrervorlieben anpassen. Mit dem mit 17 und 32 mm Spurbreitenplus auftretenden Fahrwerk (McPherson-Federbeine vorn, Mehrlenkerachse hinten) geht der Koreaner unsperrig um die Ecke – Wendekreis: 10,34 Meter. Die höhere Verwindungssteifigkeit der Karosserie ( + 45 %) pimpt das Handling ebenso. Zudem sind für den neuen Kia C´eed verbesserter Fahrkomfort und ein niedriger Geräuschpegel angesagt. Anfang Juni ist es soweit. Zu einem schmalen Einstiegspreis von 13.990 Euro und wie Hausart mit sieben Jahren Garantie. Die Kombivariante, der Sporty Wagon, folgt im Herbst. (Lothar Erfert)