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SEAT Mii 2012

Mii too: Was Volkswagen schon baut, wird irgendwann einmal auch Seat. Meist deutlich später, aber nicht im Fall des neuen Seat Mii. Der spanische Bruder vom Up kommt schon in Kürze zu einem noch faireren Preis als der VW auf den Markt.
Mit einer Länge von 3,55 Meter macht sich der spanische Teuton die Parklücken zum Freund. In die 1,64 Meter Breite und 2,42 Meter Radstand packt er vier Menschen hinein und noch 251 Liter hinzu. Steigen zwei hinten wieder aus oder erst gar nicht ein, passen, auch wegen der steilen Heckpartie, 951 Liter ins Gepäckabteil.
Unter der kompakten Motorhaube steckt eine neu entwickelte Motorengeneration. Der kleine Dreizylinder mit einem Liter Hubraum ist nicht nur leicht, sondern er hat es auch leicht: Ein Seat Mii steht pur mit nur 854 Kilo auf der Waage. Gut für die Agilität, gut für das Portemonnaie, nett zur Umwelt. Mit 35 Liter Tankvolumen kommt der Kleine bei einem (Hersteller-)Verbrauch von 4,5 und 4,7 Liter/100 km recht weit, und mit seinen 60 oder 75 PS rennt er mit 160 und 171 km/h manierlich. Meister der Effizienz sind die beiden Ecomotive-Versionen. Die, ebenso 60 oder 75 PS stark, schlurfen mit Start-Stopp und Rekuperation nur 4,2 Liter. Allein die später auf den Markt kommende CNG-Erdgas-Variante kann es mit 86 statt 97 g/km CO2 noch besser.
Alternativ zum manuellen Getriebe ist eine automatisierte Schaltbox lieferbar. Hier übernehmen zwei Elektromotoren den Gangwechsel. Und auch sonst bieten sich Alternativen: drei Ausstattungslinien, zwei Style Packs samt Extras. Völlig neu sind nicht nur die Sitzeinteiler mit integrierten Kopfstützen. Mit „City Safety Assist“ erkennt ein Lasersensor andere Fahrzeuge in Fahrtrichtung. Egal ob sie fahren oder stehen. Wenn der Fahrer schläft, bremst das Fahrzeug automatisch und autonom. Das geht bis 30 km/h und schont Gesundheit und Blech – nicht zu 100 % wie bei Volvo, aber immerhin. Das „SEAT Portable System“ ist mit dem fünf Zoll kleinen Monitor nicht nur mobile Navi (herausnehmbar), Telefonnavigator und Bordcomputer in einem Gerät, sondern auch ein Eco-Trainer, mit dem sich der Fahrer mit Schaltanzeige, Drehzahlempfehlung und Verbrauchsprofil erziehen lässt – oder halt nicht.
Und der faire Preis? Der Up von Volkswagen hält sich knapp unter 10.000 Euro, das Up-Pendant von Skoda wird auf 9.000 Euro taxiert, und der Seat parkt wohl irgendwo in der Mitte. Zunächst kommt er als Zweitürer. Die viertürige Version folgt im Lauf des nächsten Jahres. In Spanien beginnt der Verkauf des Mii Ende 2011, in Deutschland im Frühjahr 2012. (le)