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Der neue Mercedes-Benz S 600

Nachdem Daimler-Benz den Fehler beging, das Konzerntopmodell erst als Mercedes zu entwickeln und dann unter dem Markennamen Maybach auf den Markt zu bringen, fällt dem neuen S 600 nun wieder die angestammte Rolle des traditionellen Topmodells im Stuttgarter Konzern zu. Und das historisch korrekt, denn die Zahl 600 steht auch für einen Automobilmythos. Denn im Jahr 1963 präsentierten Typ 600 (W 100). Der leistete mit seinem damals hochmodernen V8-Einspritzer 250 PS. Die wären in einem S 600 von heute nicht mehr zeitgemäß, weshalb sein überarbeiteter V12-Biturbo-Motor nun 530 statt 517 PS leistet. Der Hubraum wurde von 5.513 auf 5.980 Kubikzentimeter vergrößert. Daraus resultiert ein schubgewaltiges Drehmoment von 830 Nm, das schon ab 1.900 Umdrehungen ansteht. Erstmals verfügt der S 600, der die Euro-6-Abgasnorm erfüllt, von Hause aus über ein Start-Stop-System. Auch damit fällt der Verbrauch nicht niedrig, aber deutlich niedriger aus als bisher: 11,1 statt 14,1 Liter auf 100 Kilometer. Ersparnis: 21 Prozent. Gespart wird ansonsten nicht. Der S 600 wird ausschließlich mit langem Radstand und vielem ausgestattet, was sonst bei Daimler gut und teuer ist, wie das adaptive Fahrwerk, das LED-Licht, der aktive Spurhalte-Assistent oder der Stop&Go-Pilot.

Zu den Händlern rollt der Mercedes S 600 ab März. Preise nennt Mercedes noch nicht.

(Lothar Erfert)