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BMW X5

Der i8 war der erste Plug-in-Hybrid von BMW. Nun folgt der neue X5 xDrive40e mit einem Hybridprinzip, das im SUV und vor allem in der Stadt Vorteile hat. Durch den zusätzlichen Elektromotor steigt die Leistung und der Verbrauch sinkt. Die Hauptrolle am variablen Allradantrieb übernimmt dabei ein aufgeladener Vierzylinder-Ottomotor. Damit kommen 313 PS Systemleistung rüber und ein Verbrauch von 3,3 bis 3,4 l/100 km, entsprechend 77 bis 78 Gramm CO2 pro Kilometer – wenn man es dem EU-Testzyklus für Plug-in-Hybrid-Modelle so glauben mag.

Die Energie für den in die Achtgang-Automatik integrierten Elektromotor liefert eine Lithium-Ionen-Batterie, die Platz sparend und crashsicher unterhalb des Kofferraumbodens untergebracht ist. Diese versorgt über den Spannungswandler auch die Niedervoltbatterie für das 12-Volt-Bordnetz. Die Versorgungslage des Hauptakkus lässt sich auf drei Wegen regeln. Geladen wird entweder an BMWs i Wallbox – der „Pure“- oder „Pro“-Variante – oder an der herkömmlichen Haushaltssteckdose oder an öffentlichen Ladestationen. An diesen – nicht allen – ermöglicht die „ChargeNow“-Karte auch die bargeldlose Nutzung und Abrechnung des Ladens. Auch beim handfesten Laden mit Koffern geht im X5 grundsätzlich viel. Mit der dreigeteilt umklappbaren Fondsitzlehne lässt sich das Ladevolumen zwischen 500 und 1.720 Litern variieren.

Hybrid-Modi und BMW-App
Am „eDrive Taster“ auf der Mittelkonsole wählt man die Hybridcharakteristik. Im Modus „AUTO eDrive“ unterstützt der aus dem Stand heraus 250 Nm produzierende E-Motor den Ottomotor. Der 40e beschleunigt dann in für die Größe ausgesprochen flotten 6,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Im Modus „MAX eDrive“ geht es rein elektrisch, lokal emissionsfrei und dies bis zu 31 Kilometer weit voran, wobei die Geschwindigkeit auf 120 km/h limitiert wird. Das Aktivieren des Modus „SAVE Battery“ hat dagegen das Ziel, den Ladezustand des Akkus zu bewahren, um auf Abruf noch selbstbestimmt elektrisch fahren zu können. Das gleiche Ziel verfolgt das im X5 xDrive40e dazu gehörige Navigationssystem Professional. In die Routenführung fließen hier Daten über den Streckenverlauf ein, wobei die Energie schon vor Ortsdurchfahrten im Stromspeicher angesammelt wird, die dann rein elektrisch bewältigt werden können. Schon vor Fahrtantritt hilft BMWs Remote App. Die App aktiviert per Smartphone die Standheizungs- oder Standklimatisierung oder ruft Daten über den Ladezustand, die Position öffentlicher Ladestationen und die Effizienz aus der Ferne ab – der BMW i3 lässt grüßen.

Der neue BMW X5 xDrive40e, der ab Werk immer mit dem adaptiven Fahrwerkspaket „Comfort“ samt Hinterachsluftfederung und dynamischer Dämpferkontrolle ausgeliefert wird, kommt im Herbst auf den Markt. Zu einem Preis, der bisher von BMW noch nicht bekannt gemacht wurde.

Text: Lothar Erfert