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Mercedes-Benz Maybach S600

Der im Jahr 2012 eingestellte Maybach war ein Misserfolg mit Ansage. Der Limousine, die als 57, 57 S, 62 und 62 S verkauft wurde, sah man zu deutlich an, dass sie ursprünglich als Mercedes Topmodell geplant war, bevor ihr der historische Markenname Maybach aufgestempelt wurde. Der Preis, den man in Stuttgart für den Maybach verlangte, war zudem hoch – doppelt so hoch wie der des kommenden Mercedes-Maybach.

Das Comeback basiert auf der Mercedes S-Klasse. Dies senkt die Kosten, macht aber trotzdem viel her. Mit 5,45 Metern Länge ist die Limousine um 20 Zentimeter gewachsen im Vergleich zur Langversion der S-Klasse. Die neu abgestimmte Hinterachse sorgt für verbesserten Federungskomfort, die Geräuschdämmung gehört zum Besten, was Daimlers Markenwelt so hergibt. Die besten Plätze befinden sich bei 3,37 Metern Radstand hinten. Im Fond genießt man nicht nur mehr Beinfreiheit, sondern, nachdem der Beifahrersitz nach vorne surrt, auch First Class-Liegekomfort. Zudem wärmen, kühlen oder massieren die Sessel, die erstmals im Mercedes-Maybach mit Gurtschlossbringern, Beltbags und Sitzkissenairbags ausgerüstet sind. Unter dessen Panoramadach erleichtert die im Burmester-Soundsystem integrierte Sprachverstärkung das Kommunizieren zwischen Chauffeur und den Passagieren im Fond. Die beiden Mikrofone im Innenspiegel, die auch für die Telefonfreisprechanlage genutzt werden, nehmen das gesprochene Wort auf. Dieses wird dann abhängig vom Fahrgeräusch verstärkt und an die Lautstärke des Sprechers sowie die Umgebungsgeräusche angepasst. Mit WLAN und Bildschirmen im Fond ist der Maybach ein Büro auf Rädern, in dem sich der erfolgreiche Geschäftsabschluss mit gekühlten oder warmen Getränken begießen lässt. Zurückbleibende Alkoholgerüche werden mit der optionalen Beduftungsanlage dezent eliminiert.

Ähnlich dezent wird vorne gearbeitet. Im Mercedes-Maybach S 500 produziert ein doppelt aufgeladener, an die neue Neungang-Automatik gekoppelter V8-Motor 455 PS und 700 Nm. Der 530 PS und 830 Nm an die Hinterräder liefernde 6,0 Liter-V12-Biturbo ist im S 600 ausschließlich mit der alten Siebengang-Automatik liiert. Mit beiden Triebwerken beschleunigt die Limousine in fünf Sekunden auf Tempo 100 und weiter bis 250 km/h. Der Verbrauch liegt bei 8,9 Litern Super oder 11,7 Litern Super Plus – zumindest in der Papierform.

Maybach zum halben Preis
Ab Februar 2015 rollt Daimlers neue Chauffeurlimousine über deutsche Straßen. Im Juli 2015 folgt mit dem Mercedes-Maybach S 500 4Matic die Variante mit Allradantrieb. Die Preise der heckgetriebenen Maybachs wurden bereits bekannt gemacht: Im Mercedes-Maybach S 500 wird man ab 134.053,50 Euro chauffiert und im S 600 ab 187.841,50.