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Neuer BMW 7er

Vier Zylinder in der Oberklasse? Die überarbeiteten Reihensechszylinder- und V8-Motoren kriegen im neuen BMW 7er erstmals einen Vierzylinder zur Seite gestellt. Das neue Plug-in-Hybrid-Modell 740e, das wie alle Modelle der 7er-Baureihe mit der verbesserten Achtgang-Automatik verbandelt ist, wird von einem schnöden Vierzylinder-Otto angetrieben. Zusätzliche Kraft spendet ein Elektromotor. Dessen Lithium-Ionen-Hochvoltakku, mit dem rein elektrisches Fahren auf 40 km Strecke und mit bis zu 120 km/h möglich ist, steigert die Systemleistung auf 326 PS und reduziert den Verbrauch gewaltig: 2,1 Liter Super soll der Plug-in-Hybrid, der auch als 740Le mit langem Radstand und 740Le xDrive mit Allradantrieb angeboten werden wird, im EU-Testzyklus für Hybridfahrzeuge verbrauchen, was einer CO2-Emission von lediglich 49 Gramm pro Kilometer entspricht.

Da der Verbrauch grundsätzlich auch vom Gewicht abhängt, sinkt dieses. Der neue 7er spart aufgrund des Einsatzes von CFK und Alu bis zu 130 Kilogramm gegenüber dem Vormodell ein. Das spielt wiederum der Fahrdynamik zu, die mit einem überarbeiteten Fahrwerk, das in jedem 7er die Luftfederung an beiden Achsen, die automatische Niveauregulierung und die dynamische Dämpferkontrolle beinhaltet, verbessert wurde. Mit dem „Fahrerlebnisschalter“ lässt sich erstmals im 7er ein Modus aktivieren, in dem das Setup adaptiv an den Fahrstil und die Strecke angepasst wird. Noch überzeugender durchwedelt der neue 7er mit „Executive Drive Pro“ die Kurven, weil das Fahrwerkssystem, das datenbasiert vorausschaut, mit der Wankstabilisierung deutlich weniger Seitenneigung zulässt. Einen weiteren Aktivbonus verspricht die Integral-Aktivlenkung, die erstmals auch in der Allradvariante xDrive lieferbar ist und bietet mehr Fahrsicherheit. Außerdem ist der BMW 7er jetzt mit dem 600 statt 300 Meter weit reichenden Laserlicht als Alternative zu den serienmäßigen Voll-LED-Scheinwerfern bestellbar.

Ferngesteuertes Einparken
Ein weiteres Highlight im neuen 7er verspricht die Option ferngesteuertes Parken. Mit ihr kann der 7er als weltweit erstes Serienauto ohne Fahrer am Steuer in Kopfparklücken oder Garagen parken. Das Hinein- und Herausfahren wird vom Fahrer mit dem „BMW Display“-Schlüssel aktiviert und vom Fahrzeug teilautomatisiert ausgeführt, während der Fahrer auf Hindernisse achtet. Infotainment und Telefon lassen sich mit der neuen Gestiksteuerung des iDrive mit vom 3D-Sensor erfassten Handbewegungen steuern. Ein anderes Novum präsentiert man mit der Smartphone-Halterung in der Mittelkonsole, die erstmals in einem Serienauto das kabellose, induktive Aufladen des Mobiltelefons ermöglicht. Und auch sonst hat sich im 7er viel getan. Der Stop & Go-Tempomat lässt sich jetzt per Knopfdruck auf Tempobeschränkungen einpegeln. Das Head Up Display ist neu, verlangt aber genauso Zuzahlungen wie die geniale 3D-Parküberwachung „Surround View“.

Unmittelbar zur Markteinführung des neuen 7er stehen das M Sportpaket, die „Design Pure Excellence“-Linie und die „Individual Design“-Ausstattungen zur Verfügung. Den größten Luxus bietet „Executive Lounge“ im Fond. Dieses Ausstattungspaket bietet mit der 4-Zonen-Klimaautomatik, dem hinten ausklappbaren Tisch, zusätzlichen Cupholdern und herausnehmbarem 7 Zoll-Tablet mehr Luxus. Außerdem gibt es mehr Raum, denn der Beifahrersitz kann um weitere neun Zentimeter nach vorn verschoben werden. In die elektrisch verstellbaren Fondsitze ist eine Sitzbelüftung sowie eine „Vitality“-Massage integriert, die es den Passagieren erlaubt, ein aktives Körpertraining zur Regeneration in Fahrt durchzuführen. Damit haben die Neuerungen immer noch kein Ende. Mit dem „Ambient Air Paket“ lässt sich der Innenraum in acht Aromavarianten beduften. Der „Welcome Light Carpet“ begrüßt Einsteigende mit einer Lichtgrafik im Türbereich und in der 7er Langversion zaubern seitlich vom „Sky Lounge“-Glasdach angebrachte LED-Module eine Art Sternenhimmel ans Dachglas.
Dem Stern aus Stuttgart, der Mercedes S-Klasse, und dem Audi A8 soll der neue BMW 7er ab Oktober Marktanteile zu Preisen von 81.900 Euro für den Einstiegsdiesel 730d und mindestens 87.600 Euro für den Einstiegsbenziner 740i, streitig machen.

Text: Lothar Erfert