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Bugatti Chiron

Man muss es sich einfach mal vorstellen. Zum Preis eines einzigen Bugatti Chiron könnten Sie, wenn Sie ein Parkhaus besäßen, auch 286 Exemplare eines VW Up in ihrer Garage parken. Wenn das nicht dekadent und weit entrückt von jedweder Vernunft ist?

Offensichtlich nicht, denn schon für das erste Drittel der Gesamtproduktion des neuen Bugatti Chiron liegen Vorbestellungen vor.

Der Grund dafür: Einen Supersportwagen wie den Chiron gab es noch nie. Der Bugatti-Chef Wolfgang Dürheimer vergleicht ihn mit dem Vorgänger: "Der Chiron ist das Ergebnis unserer Anstrengungen, das Beste noch besser zu machen." Das Beste heißt aus dieser Perspektive 1.200 PS. Dies war nicht genug, deswegen schickte man den Bugatti Veyron in Molsheim vor einigen Monaten in den Ruhestand. Jetzt präsentieren die extrovertierten Franzosen den noch potenteren Nachfolger.

Der Chiron bewegt sich mit 1.500 PS in Gefilden, die sich niemand mehr vorstellen kann. Um weiter im Bild zu bleiben: Diese Leistung entsprechen dem, was eine Armada von 25 VW Up zusammen leistet. 25 mal 60 PS sind 1.500 PS – reichlich dekadent.

Eintausendfünfhundert Pferdestärken
Diese Leistung soll erstens ein Allradantrieb auf die Straße bringen. Zweitens sollen 8,0 Liter Hubraum und vier Turbolader, die 1.600 Nm Drehmoment in einem sehr breiten Bereich von 2.000 bis 6.000 U/min produzieren, die Leistung umsetzen. Vive la France! Damit brettert der französische Supersportwagen aus dem Stand in 2,5 Sekunden auf 100 km/h. Darüber hinaus parkt er auch noch den mit 408 km/h wenig lethargischen Bugatti Veyron mit 420 km/h Topspeed im Windschatten. Aber nicht nur geradeaus geht es ausgesprochen flott voran. Mit dem neuen Monocoque aus Carbon, dem neu konzipierten adaptiven Fahrwerk und den speziell für ihn entwickelten Reifen soll der Chiron agiler und handlicher in den Kurven zu bewegen sein als ehemals das Vormodell Veyron, ohne dass der Fahrkomfort darunter leidet.

Im Herbst 2016 werden die ersten Bugatti Chiron an Kunden ausgeliefert. Zwei Faktoren grenzen den Kundenkreis entscheidend ein: der Preis von 2,4 Millionen Euro vor Steuer und die Limitierung der Produktionszahl auf 500 Fahrzeuge.

Lothar Erfert