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Maserati Levante

“Das erste SUV, das den Dreizack verdient“ – so verpackt Maserati seine Verspätung in einem Haupt- und Nebensatz. Denn bis heute sind die Edel-Italiener mit keinem einzigen Produkt auf dem schon lange boomenden SUV-Markt vertreten. Der jüngst auf dem Genfer Autosalon vorgestellte Levante, der sowohl die dynamischen Lüste der Sportlimousinen verwöhnten Maserati-Kunden als auch deren Wünsche nach mehr Raum und Variabilität erfüllen soll, behebt dieses Loch im Programm.


Im Maserati Levante steht ein großzügigeres Platzangebot als in jedem Quattroporte zur Verfügung. Zahlreiche Assistenten und moderne Entertainmentsysteme, das man in Produkten des Hauses bisher vergeblich suchte, werten das SUV auf. Features wie der adaptive Tempomat mit Stop&Go-Funktion kommen in einem Maserati zum ersten Mal zum Einsatz. Für noch mehr Sicherheit sorgen das Auffahrwarnsystem, der Notbremsassistent, der Spurhalteassistent und das geniale Surround View.

Auf dem 8,4-Zoll-Touchscreen des „Touch Control Plus“ erscheinen alle Infos über die Fahrzeugeinstellungen, die Telefonie und die Navigation. Mit einem neuen Controller soll die Bedienung erleichtert werden. Mit dem System System kommen digitales Radio (DAB) und Online-Dienste über Bluetooth in Italiens zur Zeit exklusivstes SUV. 

Obwohl der Levante ein Fünf-Meter-Maß hat, soll die Dynamik nicht zu kurz kommen. Dafür steht schon der Modellname, der einer Markentradition folgend nach einem Wind benannt ist. Levante ist ein warmer mediterraner Luftstrom, der von einem milden Lüftchen plötzlich zu einem starken Sturm anschwellen kann – schon die Namensgebung stellt also hohe Ansprüche an Motoren und Fahrwerk. Die ideale 50:50-Achslastverteilung und der niedrigste Schwerpunkt seiner Klasse tragen positiv zur Fahrdynamik des Levante bei. Dem zuträglich sind ebenso die aktive Luftfederung und adaptive Dämpferregelung.

Die Räder des Levante sind an einer Doppelquerlenker-Vorderachse und einer Fünflenker-Hinterachse befestigt. Da diese mit dem Allradantrieb Q4 in Bewegung gesetzt werden und das Torque-Vectoring, die erhöhte Bodenfreiheit und der Off-Road-Modus, der das Ansprechen von Motor, Getriebe, Fahrwerk und Elektronik anpasst, mit an Bord sind, gelingen auch Fahrten abseits der befestigten Straße.

In 5,2 s von 0 auf 100
Im Motorraum des Levante arbeitet die jüngste Generation von Maseratis 3,0 Liter V6 Direkteinspritzer Twin-Turbo. Der wird in zwei Leistungsstufen angeboten. Der Einstiegsbenziner leistet 350 PS und der Topmotor im Levante S 430 PS. Damit beschleunigt der SUV in 6,0 und 5,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 251 oder 264 km/h. Flott genug ist das allemal für eine Gattung, die anno dazumal unter „Geländewagen“ firmierte. Mit dem dritten Motor geschieht dies zudem sparsamer. Der V6 Common-Rail Direkteinspritzer-Diesel, der wie die Benziner mit der 8-Gang-Automatik von ZF liiert ist, produziert aus drei Litern Hubraum 275 PS. Damit läuft der Maserati Levante, ohne dass er säuft: Er beschleunigt in 6,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und soll im Mittel 7,2 l auf 100 km verbrauchen.



Der im traditionsreichen Werk Mirafiori gefertigte Maserati Levante rollt im April zu einem Basispreis von 70.500 Euro zur Auslieferung.

Lothar Erfert