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Neue Alfa Romeo Giulia

Als Vorreiter der neuesten Generation von Diesel- und Benzintriebwerken präsentierte Alfa Romeo auf dem Gelände des Werkes in Arese, in dem von 1965 bis 1977 der historische Vorgänger gebaut wurde, die neue Giulia mit einem Hochleistungsmotor.

Unter der Haube: Ein komplett aus Aluminium gefertigter, 510 PS starker Sechszylinder-Turbomotor, der der neuen Giulia nicht nur wenig Gewicht auf der Vorderachse beschert, sondern auch ihren reizvollen Motorensound. Das Aggregat stammt von Ferrari und befeuert die Topversion Quadrifoglio, deren Leistungsgewicht unter drei Kilogramm pro PS liegt. So erleichtert, beschleunigt die Giulia dank Kohlefaser an Motorhaube, Dach und Kardanwelle, Alu an Bremsen und Radaufhängungen sowie Türen und Kotflügeln aus Leichtmetall in strammen 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Bei hohen Geschwindigkeiten sorgt ein aktiver, vom Chassis-Computer gesteuerter Frontspoiler dafür, dass der Abtrieb an der Vorderachse nicht abreißt. Das verzögerungsfreie Ansprechen des V6, kurze Schaltwege im Verbund mit dem sportlichen Fahrwerk sollen Lust machen auf die unter der Hülle verborgene Mechanik.

510 PS direkt abgestimmt
Um das Fahrzeuggewicht optimal auszutarieren, wurden Motor und die schweren mechanischen Komponenten zwischen den Achsen platziert. Aus diesem Layout resultieren kurze Karosserieüberhänge vorne und hinten, ein langer Radstand, eine lange Motorhaube und ein nach hinten verlagertes Passagierabteil, was alles etwas an Alfa Romeos Giulietta Sprint aus den 50er Jahren erinnert. Die damit erreichte ideale Gewichtsverteilung von 50:50, die direkte Lenkung, kurze Bremswege und das elektronisch gesteuerte Sperrdifferenzial in der Multilink-Hinterachse helfen der Dynamik auf die Sprünge. Mit dem Differenzial wird via Doppelkupplung das zur Verfügung stehende Drehmoment aktiv zwischen rechtem und linkem Rad aufgeteilt. Damit bleibt die Kraft auch bei niedriger Haftung der Reifen erhalten – was eine sportliche Auslegung offenbart und dem Alfa-Fan schon vorab das Herz aufgehen lässt. Wie das neue, von Robilant Associati überarbeitete Alfa Romeo Logo, das auch als Vorbote für eine bessere Zukunft gedeutet werden kann.

Charakterfördernd ist die konsequente Ausrichtung des Cockpits auf den Fahrer. Alle sicht- und greifbaren Oberflächen bestehen aus Materialen wie Kohlefaser, Holz oder hochwertigem Stoff. Das kompakte Lenkrad trägt die Einstellknöpfe für die elektronischen Fahrassistenzsysteme. Über zwei Multifunktionsschalter werden die Fahrdynamikregelung D.N.A. und das Infotainment gesteuert. Die D.N.A. selbst wurde für die Giulia neu abgestimmt und auf vier Modi erweitert. Dabei finden sich die Stufen „Dynamic", „Natural" und „Advanced Efficient" fürs sparsame Fahren in allen Giulia Modellen, die mit braven Benzin- und Dieselmotoren auf den Markt kommen, aber der viel versprechende Racing-Modus nur in den leistungsstärksten Modellvarianten.

Die neue Alfa Romeo Giulia wird auf der IAA 2015 in Frankfurt präsentiert. Die Preise sind noch nicht bekannt. Mit der Markteinführung ist im Mai 2016 zu rechnen.

Text: Lothar Erfert