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Neuer Honda NSX

Nachdem der letzte NSX 2005 vom Band lief und Honda sich nach einem Produktionszeitraum von 15 Jahren aus dem Supersport-Segment zurückzog, wurden die Fans immer wieder mit Konzepten vertröstet. Auf der Detroit Auto Show Anfang des Jahres wurde das serienfertige Modell des Nachfolgers vorgestellt. Ab Juli 2016 beginnt nun endlich die Auslieferung des neuen Honda NSX.

Der neue NSX ist ein Allrad-Hybrid. Angetrieben wird der japanische Sportler von vier Motoren. Hinter den Sitzen arbeitet ein mit zwei Turbos aufgeladener Sechszylinder-Mittelmotor mit 3,5 Litern Hubraum, der gemeinsam mit einem Elektromotor seine Kraft auf die Hinterachse leitet. Die beiden Vorderräder werden jeweils von einem eigenen Elektromotor angetrieben. Dadurch kann eine Drehmomentverteilung an die einzelnen Reifen („Torque Vectoring“) gewährleistet werden, was zu einem besseren Handling und Kurvenverhalten führt.

Der NSX kommt mit einer von Honda als „deutlich über 500 PS“ beschriebenen Gesamtleistung daher. Diese wird an ein Neungang-Doppelkupplungsgetriebe, welches sich über Schaltwippen am Lenkrad bedienen lässt, weitergereicht. Die Maximalgeschwindigkeit soll laut Honda über 300 Kilometer pro Stunde betragen.

Bulliges Design, hochwertiger Innenraum
Optisch orientiert sich der neue Honda NSX stark an den zwischenzeitlich gezeigten Studien, jedoch wird er insgesamt ein bisschen bulliger. An der Front des NSX fallen die großen Lufteinlässe sowie die schmalen, aggressiv wirkenden LED-Scheinwerfer sofort ins Auge. An den großen Belüftungsschlitzen für die Motoren erkennt man, dass das Auto zahlreiche Stunden im Windkanal verbracht hat. Das Heck des NSX wird vor allem von dem integrierten Spoiler, den auffälligen Rückleuchten sowie dem mittig im Diffusor integrierten Auspuff mit vier Endrohren bestimmt.

Das Innere des sportlichen Zweisitzers wirkt hochwertig und muss sich keinesfalls vor den Interieurs der renommierten Supersportler verstecken. Dafür sorgen die mit Leder und Alcantara bezogenen Armaturen. Der Fahrer sitzt NSX-typisch sehr tief im Sitz und hat von dort aus einen guten Blick auf die Straße. Dies wird durch die – im Gegensatz zu anderen Sportwagen – großen Fenster und die beeindruckend dünnen Karosserieelemente ermöglicht.

Das Cockpit-Display passt sich den verschiedenen Fahrmodi an, die per Schalter an der Mittelkonsole umgestellt werden können. So stehen ein rein elektrischer Modus sowie die Einstellungen Sport, Sport+ und Track, wo der Supersportler seine volle Leistung freilässt, zur Verfügung. Je nach Modi passen sich die Eigenschaften Motor, Schaltung und das Fahrwerk an.

Zwar gilt der Honda NSX als Hybrid, wer sich jedoch strikte Sparsamkeit wünscht, der ist mit dem Fahrzeug falsch beraten. So wird beim NSX alleine auf das Fahrverhalten wert gelegt, denn das sei laut NSX-Projektleiter Ted Klaus „das, was einen NSX seit je her ausmacht“.

Preislich beginnt der neue Honda NSX wohl zwischen 130.000 und 160.000 Euro.

Text: Simeon Schönbach