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Neuer Smart ForTwo Cabrio

Rechtzeitig zum Sommer 2016 beginnt der Spaß, der in einem Smart Cabrio auch in Zukunft nicht zu kurz kommt. Unprätentiöser als im bis heute 220.000 Mal verkauften Cabrio lässt es sich kaum offen fahren: zwei Sitze, ein schnelles Dach. Günstiger auch nicht und kürzer sowieso nicht.

Auch das neue Smart Cabrio hört, nachdem es begonnen hat, schon kurz darauf wieder auf. Nach 2,69 Metern. Das macht den Kleinen nicht nur extra parkfreundlich, sondern mit einem Wendekreis von 6,95 Metern von Bordstein zu Bordstein handlich. Das dreilagige Dach erfordert nur ein Knopfdruck, wenn es halb oder vollständig geöffnet werden soll. Werden die Dachholme, die in der Innenseite der Heckklappe unterhalb der beheizbaren Heckscheibe unterkommen, entfernt, ist der Fortwo komplett offen.

Öffnen auch bei 155 km/h
Die Außenhaut des Daches besteht aus lichtbeständigem Polyacrylgewebe. Dazwischen sitzt eine Kautschuk-Bahn und an der Innenseite eine Polyester/Baumwolle-Lage. Drei Farben sind lieferbar. Rot, schwarz oder „blue denim“ in Jeans-Optik. Öffnen lässt sich der Textilhut auch per Funkfernbedienung. Flott geht das immer. In nur zwölf Sekunden sitzt man an der Luft und zu öffnen ist das Verdeck auch in Fahrt bis zur Höchstgeschwindigkeit von 155 km/h.

Über die Performance entscheidet der Motor. Wer Fortwo Cabrio fährt, hat zuvor die Wahl zwischen zwei Motoren und zwei Getrieben. Der kompakte Dreizylinder im Heck leistet entweder 71 oder 90 PS. Geschaltet wird entweder mit dem Fünfgang-Schaltgetriebe oder dem vollautomatischen Doppelkupplungsgetriebe.

Serienmäßig sind in allen drei Ausstattungslinien – „passion“, „prime“ und „proxy“ – die Mittelkonsole mit Schublade, zwei Sonnenblenden mit Makeup-Spiegeln sowie Kleiderhaken hinten am Querbügel inklusive. Ein Windschott ist als Extra lieferbar. Mit „MirrorLink“, das in Kombination mit dem Media-System mit dabei ist, lässt sich das Smartphone einbinden. Wird das „Urban-Style-Paket“ mitbestellt, macht das Cabrio aus dem Elsass mit schwarzen Radlaufverkleidungen und der Tieferlegung mehr her. Mehr Sicherheit bietet die Neuauflage des Fortwo Cabrios auch: Es ist um 15 Prozent torsionssteifer als das erste Exemplar aus dem Jahr 2000. Die innenliegenden Rohre in den A-Säulen aus hochfestem warmumgeformtem Stahl sichern im Fall eines Überschlags. ESP, der Seitenwindassistent und der optionale Spurhalteassistent sorgen dafür, dass dies möglichst verhindert wird.

Und ganz dicht ist der Smart auch. Die Herstellertests sind die gleichen wie bei Mercedes. Das Öffnungs- und Schließprozedere des Verdecks wird mit 20.000 Lastwechseln und in der Klimakammer bei Temperaturen zwischen -15 und +80 Grad Celsius getestet. Am Ende der Produktion wird jedes Smart Cabrio im Hambacher Werk sieben Minuten lang mit einer standardisierten Wassermenge beregnet und auf Dichtheit geprüft. Die härteste Prüfung, die der Smart dank der Überlastsicherung des Verdeckantriebs aber besteht, ist der so genannte „Missbrauchstest“: bei -40 Grad Celsius und völlig vereistem Dach.

So kalt wird es selbst im Februar 2016 nicht werden, wenn das neue Smart Cabrio, das bei 14.400 Euro durchstartet, rechtzeitig vor dem Sommer auf den Markt kommt.

Text: Lothar Erfert