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Testbericht

Mario Hommen/SP-X, 8. März 2017

Wenn man es nicht besser wüsste, würde man auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) den neuen Subaru XV links liegen lassen, denn erst auf dem zweiten Blick offenbart sich, dass hier eine Neuauflage steht. Die kommt im November mit einem Strauß an Innovationen auch zu uns.
 
Optisch bleibt der neue XV dem Stil des 2012 gestarteten Vorgängers treu. Vor allem in der Seitenansicht bietet die zweite Generation die gleichen Proportionen, die gleiche Fenstergrafik und die gleiche Kunststoffbeplankung. Allerdings wurden derNeuauflage ein paar schwungvolle Charakterlinien in die Flanken gestanzt. Auch an Front und Heck wirkt das Crossover-Modell frischer. Die Frontschürze ist jetzt dreidimensionaler, die Scheinwerfer haben integrierte Tagfahrleuchten und die fette Chromspange im Kühlergrill wurde durch eine filigranere Variante ersetzt.
 
Die Neuerungen im Innenraum sind augenscheinlicher. So gibt es ein neues Lenkrad, neu angeordnete Belüftungsdüsen, ein plastischer geformtes Armaturenbrett und eine aufgeräumte Mittelkonsole, die dank einer elektronischen Feststellbremse auf einen Bremshebel verzichtet. Auch das Infotainmentsystem mit Acht-Zoll-Touchscreen ist neu. Es erlaubt künftig auch die Einbindung von Smartphones. Zudem wird der XV das Assistenzpaket Eyesight verfügen, welches unter anderem Abstandstempomat, Kollisionsverhinderer und Spurhalteassistent umfasst.
 
Der kommende XV setzt auf Subarus neuer Global-Plattform auf, die nach Aussage der Japaner besseres Handling und höheren Fahrkomfort garantiert. Für ein agileres Fahrverhalten sollen außerdem eine direktere Lenkung sowie das serienmäßige Allradsystem mit dynamischer Momentenverteilung zwischen den Achsen sorgen.
 
Wie bisher setzt Subaru auch beim neuen XV auf einen Boxermotor, der umfangreich modernisiert wurde und künftig mehr Leistung mit weniger Verbrauch in Einklang bringen soll. Auch das stufenlose CVT-Getriebe Lineartronic wurde überarbeitet. Eine neue Übersetzung soll sich positiv auf Beschleunigung und Wirtschaftlichkeit auswirken.
 
Über Motorleistung, Fahrwerte, Verbrauch und Preise macht Subaru noch keine Angaben. Derzeit kostet das Einstiegsmodell rund 20.000 Euro.
 

In seiner frisch enthüllten Neuauflage bietet der Subaru XV optisch einen hohen Wiedererkennungswert. Unterm leicht modifizierten Blechkleid hat sich hingegen vieles getan.

Fazit
In seiner frisch enthüllten Neuauflage bietet der Subaru XV optisch einen hohen Wiedererkennungswert. Unterm leicht modifizierten Blechkleid hat sich hingegen vieles getan.
Testwertung
4.5 von 5

Quelle: Autoplenum, 2017-03-08

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