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Fiat 500 0.5 18 PS (1957–1977)

 

Fiat 500 0.5 18 PS (1957–1977)
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Alle Erfahrungen
Fiat 500 0.5 (18 PS)

3,3/5

Erfahrungsbericht Fiat 500 0.5 (18 PS) von Anonymous, Mai 2009

3,4/5

Hallo,
hier möchte ich von meinem allerersten Auto berichten, dem Ur-Cinquecento. Bin jetzt allerdings etwas verwirrt, da Auto-Plenum das Baujahr 1972 vorgibt. Meiner war allerdings Baujahr 1969, zumindest laut deutschem Brief. Es handelte sich um ein Importfahrzeug aus Italien, das ich 1982 in recht ordentlichem Zustand gekauft habe, das heißt kein Rost und 65.000 km auf dem Tacho.
Er war "Rosso Pomodoro", also tomatenrot, eine gute Farbe für das Auto. Eins vorweg: Ich hatte ihn etwas über zwei Jahre, und es verband mich eine echte Hass-Liebe mit ihm.
Angefangen hat es damit, dass ich den Wagen im Hochsommer, im Juli gekauft habe.
Da gab es hinter den Vordersitzen auf dem Tunnel so einen kleinen Hebel, da stand "aperto" und "chiuso", also "offen" und "geschlossen".
Ich wußte von anderen Kleinstfahrzeugen, die in den 50er Jahren entwickelt worden waren, wie zum Beispiel BMW Isetta (eigentlich eine italienische Entwicklung) oder das ebenfalls wunderschöne Goggomobil der Hans Glas GmbH aus Dingolfing in Niederbayern, dass eben diese Fahrzeuge einen Benzinhahn hatten, wie ein Moped oder Motorrad. Also schlußfolgerte ich, dass es sich bei besagtem Hebel im Fiat 500 auch um einen Benzinhahn handeln müsse.
Gott sei Dank traf ich nach etwa zwei Wochen einen anderen Fiat 500-Fahrer, den ich über das Auto ausfragte und der mir lauthals lachend erklärte, dass es sich um den Hebel für die Heizung handelte.
Da war mir dann schlagartig klar, warum ich immer derart heiße Füße hatte...
(Die Heizung war trotz des luftgekühlten Motors und fehlendem Gebläse übrigens auch im Winter recht kräftig).
Aber zum Ausgleich dafür hatte ich stets einen kühlen Kopf, denn der Wagen hatte das geniale Textil-Faltdach (gab's so ähnlich z.B. auch bei älteren Käfern oder der Ente), das sich leicht öffnen ließ,
und die ebenso genialen Dreiecksfenster vorne (die damals eigentlich fast alle Autos hatten), mit deren Hilfe man die Frischluft förmlich "reinschaufeln" konnte.
Soweit zum Komfort.
Technische Ausstattung im Innenraum: Am Armaturenbrett Tacho, drei Leuchten (rot "olio" - Öldruck; gelb "benzina"-Kraftstoffreserve, grün-Warnblinkanlage), drei Kippschalter (Scheibenwischer an-aus, Warnblinker an-aus, Licht zweistufig), Lenkrad, Blinkerhebel.
E basta così - das war's. Dann noch einen Schalthebel mit offener Kulisse, einen Handbremshebel, rechts und links davon ein kleines Hebelchen für den Choke ("Leerlaufbeschleuniger") und den Anlasser(seilzugbedient). Zur Komfortausstattung zählten noch ein schöner Blechaschenbecher am Armaturenbrett (gut zu erreichen, denn wirklich weit weg war ja nichts in dem Auto) sowie zurückklappende Sitzlehnen; wenn man nach der Party nicht mehr fahren durfte oder konnte eine feine Sache.
Der Motor war ein luftgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor längs stehend im Heck eingebaut, mit ganzen 17 oder 18 PS.
Höchstgeschwindigkeit (nach einiger Zeit auch tatsächlich zu erreichen) ca. 110 km/h. Unterm Gaspedal gab's nur zwei oder drei Zentimeter Spiel - man mußte den Motor sowieso immer Volllast fahren :-)
Viergang-Schaltgetriebe, teilsynchronisiert, d.h. man mußte beim Runterschalten auskuppeln, Zwischengas geben, einkuppeln, weiterfahren. Nach einiger Zeit hatte ich das perfekt drauf und es hat irre Spaß gemacht - man hat sich gefühlt wie ein richtiger Rennfahrer - und dann noch die offene Schaltkulisse - wie im Ferrari!
Das absolut Grandiose am Ur-Cinquecento war das Fahrverhalten.
Durch den superkurzen Radstand konnte man mit dem Wägelchen echte Haken schlagen - einfach das Lenkrad rumreißen und man konnte in voller Fahrt fast ohne Gaswegnahme einfach mit unverminderter Geschwindigkeit rechtwinklig abbiegen -kein Witz!
In dieser Hinsicht war der Fiat sogar dem Ur-Mini noch deutlich überlegen, der das auch schon recht gut konnte. Aufgrund dieser Eigenschaften waren diese Fahrzeuge auch in den 50er und 60er Jahren bei Bergrennen fast nicht zu schlagen (natürlich mit stärkeren Motoren, etwa vom berühmten österreichischen Fiat-Tuner Carlo Abarth). Aber selbst der 17 PS- Wagen war auf sehr kurvigen und engen Landstrassen oder in engen Innenstadtgässchen wie etwa in Wien nicht einmal von einem 911er Porsche einzuholen oder abzuhängen. Das ist keine Legende, sondern real.
Leider hatte das Faszinosum Cinquecento auch seine Schattenseiten.
Der Motor an sich war zwar recht robust, neigte aber speziell im Sommer bei längerer Volllastfahrt zum Überhitzen. Und da es ja keine Kühlmitteltemperatur-Anzeige gab, muste der eine oder andere unerfahrene Fiat-Pilot dann eben mit Kolbenfressern oder Kurbelwellenlagerschäden Bekanntschaft machen. Ist mir zum Glück nie passiert. Dann der Zündverteiler, der Anlasser und die Lichtmaschine des Herstellers Magneti Marelli - echtes Teufelszeug. Zur Reparatur der Lichtmaschine habe ich in Italien mal gesehen, wie die Mechaniker der Einfachheit halber gleich den ganzen Motor ausgebaut und auf den Tisch gestellt haben. Hätte ich das nur ein halbes Jahr vorher gewußt - ich hab mir fast die Hände beim Ausbau des Generators gebrochen. Dann die Achsschenkelbolzen - wollten alle 5.000 km geschmiert werden - hat man das vergessen oder ignoriert, sind sie eben einfach festgegangen. Die Lenkung liess sich dann nur noch mit äußerster Kraftanstrengung und ruckweise bewegen. Aufwändige Instandsetzung.
Die (Trommel) Bremsen waren auch kein Spaß- zogen ständig in alle Richtungen, nur nicht geradeaus, und die Radbremszylinder waren kurze Zeit nach Einbau eines Rep-Satzes schon wieder undicht. Jedesmal eine aufwendige Prozedur.
Die Kurbelfenster haben sich zwischendrin immer mal wieder einfach aus ihrer Führung ausgehängt und sind dann halt in die Tür reingefallen. Ging aber leicht zu reparieren, da die Pappe an den Türen ruck-zuck zu demontieren war.
Wintertauglich war er übrigens durchaus, einmal war wie schon gesagt die Heizung gar nicht so übel, zum anderen konnte man mit dem Handbremshebel tolle Drifts hinlegen und auch auf Schnee die berühmten Haken schlagen. Auch auf Feldwegen konnte man ganz ordentlich heizen. Die Federung war übrigens erstaunlich gut.
Der Verbrauch war gemessen an Fahrleistungen und Gewicht mit ca. 5,5 -6 l viel zu hoch, absolut gesehen aber natürlich bezahlbar.
In der Summe ein echtes Fahrspaß-Gerät, mit dem ich super Auto fahren gelernt habe.
Aber eben auch einiges zum Thema Basteln und Schrauben.
Hätte ich in diesen Jahren nicht auch noch eine unverwüstliche Zündapp-Combinette gehabt; ich wäre wohl öfter mit dem Bus gefahren.
Insgesamt habe ich dem Cinquecento nicht nachgetrauert, obwohl ich heute gerne an ihn denke.
Aber für Oldie-Liebhaber, die ihr Auto gut behandeln, ist er schon eine Überlegung wert.
Neben den getunten Rennversionen von Abarth gab es auch einen Abarth-Roadster, ab Werk einen kleinen Kombi (Giardiniera -die Gärtnerin) sowie diverse Sondermodelle, vom Strandbuggy bis zum superleichten Militärjeep (gut in den italienischen Bergen zum Kraxeln - wenn man mal im Sand oder Schlamm steckenbleibt, genügen zwei kräftige Kerle und heben das Wägelchen einfach aus dem Dreck).
Allerdings sollte er gut restauriert sein, und hohlraumkonserviert, denn die alten Fiats sind wirklich im Zeitraffer-Tempo gerostet.
Ciao

Erfahrungsbericht Fiat 500 0.5 (18 PS) von knut, August 2008

2,9/5

Ich fahre einen wunderschönen Fiat 500 L. In rot mit schwarzer Innenausstattung. D. h. Sitze in Leder. Faltdach in schwarz. Und Chromstoßstangen mit Extras. Komplett restauriert. In einem ganz tollen Zustand. Ein Auto zum Verlieben.

Ich selbst habe meinen kleinen Fiat vor einigen Monaten erworben. Mit einem Hänger haben wir ihn von Euskirchen bei Köln an den Bodensee überführt. Die Überführung hat gezeigt was uns erwartet. D. h. egal ob wir getankt oder eine Pause eingelegt haben, wir sind mit vielen Leuten ins Gespräch gekommen.

Und auch im Alltag ist es schön mit dem Fiat zu fahren. Mir geht es so, dass ich die Seele baumeln lassen kann. Den Motor an und dann schnurrend durch die Stadt und am Bodensee entlang. Meist begegnen mir die Leute mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Das ist schön. Nicht nur ich und meine Kinder haben Spaß an dem Gefährt, sondern auch mein Umfeld hat etwas davon. Die Älteren unter uns schwelgen in Erinnerungen und die jüngeren Menschen erfreuen sich an dem eigenständigen Design des Fahrzeuges.

Und ich darf noch anmerken, dass der Motor und die Technik bisher sehr zuverlässig ist. Das schöne, was ich noch anmerken möchte, ist, dass die Vorbesitzer das Fahrzeug aus dem Italienurlaub nach Deutschland mitgebracht haben. Ich finde es toll, eine Auto zu fahren was eine lange Geschichte mit sich bringt. Ich lieben meinen Fiat 500 L.

Ein schöner Kontrast zu meinem Mercedes-Benz R-Klasse in Langformat (Länge 5,17)

Erfahrungsbericht Fiat 500 0.5 (18 PS) von knut, August 2008

3,0/5

Ich fahre einen wunderschönen Fiat 500 L. In rot mit schwarzer Innenausstattung. D. h. Sitze in Leder. Faltdach in schwarz. Und Chromstoßstangen mit Extras. Komplett restauriert. In einem ganz tollen Zustand. Ein Auto zum Verlieben.

Ich selbst habe meinen kleinen Fiat vor einigen Monaten erworben. Mit einem Hänger haben wir ihn von Euskirchen bei Köln an den Bodensee überführt. Die Überführung hat gezeigt was uns erwartet. D. h. egal ob wir getankt oder eine Pause eingelegt haben, wir sind mit vielen Leuten ins Gespräch gekommen.

Und auch im Alltag ist es schön mit dem Fiat zu fahren. Mir geht es so, dass ich die Seele baumeln lassen kann. Den Motor an und dann schnurrend durch die Stadt und am Bodensee entlang. Meist begegnen mir die Leute mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Das ist schön. Nicht nur ich und meine Kinder haben Spaß an dem Gefährt, sondern auch mein Umfeld hat etwas davon. Die Älteren unter uns schwelgen in Erinnerungen und die jüngeren Menschen erfreuen sich an dem eigenständigen Design des Fahrzeuges.

Und ich darf noch anmerken, dass der Motor und die Technik bisher sehr zuverlässig ist. Das schöne, was ich noch anmerken möchte, ist, dass die Vorbesitzer das Fahrzeug aus dem Italienurlaub nach Deutschland mitgebracht haben. Ich finde es toll, eine Auto zu fahren was eine lange Geschichte mit sich bringt. Ich lieben meinen Fiat 500 L.

Ein schöner Kontrast zu meinem Mercedes-Benz R-Klasse in Langformat (Länge 5,17)

Erfahrungsbericht Fiat 500 0.5 (18 PS) von Anonymous, September 2007

3,7/5

Mann muss ihn einfach lieben.

Der Fiat 500 lässt das Herz eines jeden Oldtimerfans höherschlagen. Die spartanische Konstruktion mit dem italiensichen Charme der 50er Jahre ist kaum zu übertreffen. Der Nuova 500 ist eine Auto für das man gut und gerne eine Rampe ins heimische Wohnzimmer bauen würde um ihn nicht in der kalten Garage stehen lassen zu müssen...

Die runde Form des Fiat 500 macht ihn nicht nur symphatisch, sie sorgt auch trtoz der geringen Aussenmaße für einen geräumigen Inneraum. dieser widerum ist auf das nötigste reduziert.

Der Motor ist im Heck der selbsttragenden Karosserie untergebracht und leistet unfassbare 13,5 PS. Die maximale Endgeschwindigkeit von 85 km/h und die dementsprehcend geringe Beschleunigung macht den Fiat 500 sogar in der Stadt fasst schon zu einem Hindernis. Doch wer das Glück hat am Steuer zu sitzen, glänzt durch Gelassenheit. Die Freude über den Fiat Nuova 500 ist einfach viel zu groß um sich aus der Ruhe bringen zu lassen.
Langsames dahingleiten reicht völlig aus um ein fast schon krampfhaftes Lächlen in mein Gesicht zu zaubern :)

Der Fiat 500 ist wirklich eine Augenweide und ein wahres Goldstück für jeden Liebhaber italienischer Automobile. Die Technik ist solide und doch recht einfach instandzuhalten. Wie bei jedem Oldtimer gilt natürlich: Er braucht viel Liebe, revanchiert sich aber angemessen !

Alle Varianten
Fiat 500 0.5 (18 PS)

  • Leistung
    13 kW/18 PS
  • Getriebe
    Manuelles Getriebe/ Gänge
  • 0-100 km/h
  • Neupreis ab
  • Verbrauch nach Herstellerangaben
    l/100 km (kombiniert)
  • Energieeffizienz­klasse

Technische Daten Fiat 500 0.5 (18 PS)

Allgemeine Merkmale
FahrzeugklasseMiniklasse
KarosserieformLimousine
Anzahl Türen2
Sitzplätze
FahrzeugheckFließheck
Bauzeitraumab
HSN/TSN
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge
Hubraum496 ccm
Leistung (kW/PS)13 kW/18 PS
Zylinder
Antriebsart
0-100 km/h
Höchstgeschwindigkeit85 km/h
Anhängelast gebremst
Anhängelast ungebremst
Maße und Stauraum
Länge
Breite
Höhe
Kofferraumvolumen
Radstand
Reifengröße
Leergewicht470 kg
Maximalgewicht
Antrieb
GetriebeartManuelles Getriebe
Gänge
Hubraum496 ccm
Leistung (kW/PS)13 kW/18 PS
Zylinder
Antriebsart
0-100 km/h
Höchstgeschwindigkeit85 km/h
Anhängelast gebremst
Anhängelast ungebremst

Umwelt und Verbrauch Fiat 500 0.5 (18 PS)

Kraftstoffart
Tankinhalt
Kraftstoffverbrauch nach Herstellerangaben l/100 km (kombiniert)
l/100 km (innerorts)
l/100 km (außerorts)
CO2-Emissionen nach Herstellerangaben
Tatsächlicher Kraftstoffverbrauch
Tatsächliche CO2-Emissionen
Schadstoffklasse
Energieeffizienzklasse

Alternativen

Fiat 500 0.5 18 PS (1957–1977)