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VW Golf 6 2008

Immer schwerer, immer teurer, immer sicherer. Formgebung: evolutionär statt revolutionär. Praxisnutzen: wie vom Golf V gewohnt. Mehrgewicht und Aufpreis mit Maß: plus 60 kg, plus 200 die Highlights des am 10. Oktober startenden VW Golf VI.

Adé Blau: Die Instrumente erstrahlen endlich wieder in Weiß. Das war´s an Neuheiten: Könnte man denken, wenn man sich den still gezeichneten Golf VI (wie der erste Golf von Giugiaro wieder von einem Italiener, Walter de Silva, kreiert) genauer betrachtet: Er grinst nun um die Scheinwerfer und kauert bulliger auf dem Asphalt (Breite: + 27 mm), aber Revolutionen können kaum evolutionärer ausfallen als hier: steil abfallendes Dach, damit viel Platz im Fond und viel Ladehöhe im Kofferraum. Gefühlsmäßig ist der Golf VI fast genauso lang und hoch wie der Vorgänger (4.199 und 1.479 mm, - 5 und + 6 mm). So ändert sich auch im Innenraum grundsätzlich wenig: Die Kopf-, Bein-, Schulterfreiheit in der 1. und 2.Reihe bleibt die gewohnte, und die Rückbank ist weiterhin im Verhältnis 50:50 teil- und umklappbar raffinierte Raumkonzepte: Sucht man vergebens. Positiv sind dagegen die tiefe Ladekante und 350 bis 1305 l im 0,73 bis 1,54 m tiefen Ladeabteil. Negativ: Die nach wie vor bestehende Stufe am Boden bei umgelegter Rückbank, die zu breite C-Säule und die nun fehlenden Rammschutzleisten an den vorderen Ecken des Stoßfängers (übrigens: der eigentliche Grund für den jetzt kürzeren Golf). Neu: die größeren Außenspiegel, Türgriffe und Spiegel in Wagenfarbe (in allen Varianten) und weit sichtbar das Tagfahrlicht.

Mehr Ausstattung, mehr Komfort: Die Klimaanlage, sieben Airbags (inklusive Kneebag), ESP mit Anhängerstabilisierung, aktive Kopfstützen (WOKS) und Bordcomputer gehören in jeder Ausstattungslinie zur Serienausstattung (wie bisher: Trendline, Comfortline, Highline). Der neue Golf ist akustisch komfortabler: wegen einer neuen Dämmfolie in der Frontscheibe, effektiveren Scheiben- und Türdichtungen, verbesserter Abdichtung der Schottwand und besser schallisolierter Kotflügel. Die Seitenairbags hinten (mit Anschnallwarner) kosten wie die Kamera unter dem VW-Emblem im Heckdeckel oder das Ersatzrad Aufpreis. Der Dreitürer ist 800 günstiger als der fünftürige Golf. Erstmals gibt es für 1100 extra ein adaptives Fahrwerk (Einstellungen Sport oder Comfort). Die Einparkautomatik schlägt mit 700, die Bi-Xenon-Scheinwerfer mit 1.080 und die DVD-Navi mit Festplatte mit gepfefferten 2.500 zu Buche. Und auch ein uraltes VW-Ritual feiert Neuauflage: Seit 1974, dem Golf I und fast 35 Jahren kostet das Radio weiterhin Aufpreis.

Golf VI Hybrid? Motoren und Preise
Schnell zusammengefasst: Günstigere Verbrauchswerte, ruhigerer Lauf hat der VW TDI mit dem neuen Golf Laufkultur gelernt? Vier Benziner und zwei Dieselmotoren (alle Euro 5, alle Selbstzünder serienmäßig mit Partikelfilter), 5- und 6-Gang-Schaltgetriebe oder ein 6- oder 7-stufiges Doppelkupplungsgetriebe, eine Variante mit Flüssiggastank, aber in Zukunft keine Sechszylinder mehr im Motorenprogramm. Die Preisspanne: 16.500 bis 27.225.

Hybrid? Die Zukunft des Golf VI 2008 bis 2015
War Volkswagen (Audi) Vorreiter in Sachen TDI, so stellt man sich mit dem Golf VI Hybrid, weit abgeschlagen von Toyota und Honda, hinten an. Ein innovatives Antriebskonzept, auf welches das Volkswagen-Volk sehnlich wartet? Fehlanzeige. Terminiert ist die Serienproduktion eines Golf Hybrid (mit Dieselaggregat und Elektromotor) erst auf 2015. Viele andere neue Golf-Modelle und -Motoren kommen schon lange vorher auf den Markt.