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HONDA Insight 2009

Toyota war mit dem Prius früh und erfolgreich, Honda mit dem Insight nur früh. Der erste Insight, ein Zweisitzer-Hybrid mit Nickelmetallhydrid-Batterien, wurde vor knapp zehn Jahren auf dem deutschen Markt getestet. Und dabei blieb es dann leider auch. Und auch der Civic Hybrid war bis heute nicht der Renner auf dem deutschen Markt. Der Grund? Für die meisten ist er schlicht zu teuer, um noch sparen zu können.
Das ändert sich ab sofort. Hondas neuer Hybrid kostet deutlich weniger als der Klassenprimus, bietet ebenso fünf Türen und Plätze und schaut dem Toyota Prius auch noch ziemlich ähnlich. Diesem geschickteren Sparkurs folgend kommt in der neuen Schräghecklimousine eine kostengünstigere Version von Hondas Hybridtechnologie IMA zum Einsatz. Das bedeutet, dass alle Varianten des Insight von einem 88 PS starken 1,3 Liter-Leichtmetallmotor (Euro 5) mit doppelter sequenzieller Zündung und Zylinderabschaltung angetrieben werden. Die Kraftübertragung übernimmt ein stufenloses CVT-Getriebe. Das Batteriepack (eine kompakte Nickel-Metallhybrid-Batterie wie im Toyota) sitzt im hinteren Unterboden des Fahrzeugs. Im Fahrbetrieb wird der Benziner von einem 14 PS-Elektromotor schon im absoluten Drehzahlkeller unterstützt. Neben dem rein elektrischen Fahren bei niedrigen Geschwindigkeiten arbeitet der Benzinmotor zumeist mit. Im Stand und beim Ausrollen vor der Ampel schaltet er sich mit Start-Stopp ganz ab. Während des Bremsens und im Schiebebetrieb wird kinetische Energie wieder in das duale Motorsystem eingespeist. Macht unter dem Strich mehr Kraft (E-Motoren liefern ihre Leistung sofort), weniger Verbrauch (4,4 Liter/100 km) und eine recht stubenreine CO2-Emission (101 g/km).
Eco Assist (vom Fahrer aktivierbar) unterstützt den Piloten mit noch verbrauchsweiserer Getriebe- und Motorabstimmung und sparerzieherisch durch wechselnde Hintergrundfarben des Tachos (Ambientbeleuchtung in Blau, Blau-Grün oder Grün). Darüber hinaus verfügen alle Insight von Hause aus über eine zweigeteilte digitale Instrumententafel, Klimaautomatik, elektrische Fensterheber, Stabilisierungsprogramm VSA, Front-, Seiten- und Kopfairbags, aktive Kopfstützen vorne sowie ein höhen- und weitenverstellbares Lenkrad. Die Rücksitzlehnen sind im Verhältnis 60/40 umlegbar. Bei den höheren Ausstattungsvarianten sind ein CD-Radio (MP3-fähig), eine USB-Schnittstelle, der Tempomat, Schaltwippen am Lenkrad sowie der Licht- und Regensensor mit im Fahrzeug.
Ganz so sparsam wie der Toyota ist der Honda also nicht (ca. 10 % Verbrauchsdifferenz). Aber das, was man mit dem Honda Insight ab 18. April bei der Anschaffung spart, lässt sich mit dem Toyota Prius an der Zapfsäule nicht mehr einsparen: 6.000 ein gutes Argument dafür, Honda Hybrid zu fahren. -le-