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MAZDA CX-7 2009

SUV ohne Diesel. Geht in Japan, geht in den USA, aber hier nicht. Warum? Der kräftige 2,3 Liter-Turbobenziner mit Benzineinspritzung, der den variablen Allradantrieb „Active Torque Split“ beackert, gibt die Antwort nach einigen Hundert Kilometern Bleifuß sehr deutlich: Tank leer.
Ohne sparsamen Dieselmotor ist die sperrige Gattung SUV in Europa - siehe Porsche Cayenne – kaum noch mehrheitsfähig. Wohl auch deshalb geht der Mazda CX-7 nach nur zwei Jahren Produktionszeit schon im Herbst 2009 ins Facelift und bekommt endlich die verdiente Ölverbrennung: den 2.2 l MZR-CD Common-Rail-Turbodiesel.
Das Triebwerk arbeitet mit hohen Einspritzdrücken von bis zu 2.000 bar. Der optimierte Ladeluftkühler besorgt eine fast lineare Leistungsentfaltung, und ohne morbiden Zahnriemen arbeitet das DOHC-Ventilsystem völlig wartungsfrei mit einem soliden Kettenantrieb. Heraus kommen 173 PS Leistung oder - in der Praxis viel entscheidender - ein Drehmoment von 400 Newtonmeter. Als erstes Mazda-Modell verfügt der CX-7 dabei über die SCR-Abgasreinigung zur Senkung der Stickoxid-Emissionen und erfüllt schon 2009 die Euro-5-Abgasnorm. Bei einem durchschnittlichen ECE-Verbrauch von 7,5 Liter Diesel und einem CO2-Austoss von 199 g/km. Die Potenz und die Fahrleistungen des sportlichen 2.3 MZR Turbo (260 PS, 380 Nm) werden damit nicht erreicht. Der CX-7 Diesel beschleunigt in 11,3 s von 0 auf 100 km/h und darauf bis 200 km/h - das dürfte zumeist genügen.
Die Karosserie wurde soft gefaceliftet. Äußerlich erkennbar ist das am größeren Kühlergrill mit silberner Einfassung, weiter oben platzierten Scheinwerfern und etwas mehr Chromverzierung. Gezielte Karosserieverstärkungen sorgen für höhere Torsionssteifigkeit. Neue Stoßdämpfer tragen zu verbessertem Handling bei. Zudem wurde die Radaufhängung modifiziert. Zugleich sollen die im Innenraum wahrnehmbaren Asphaltgeräusche geringer ausfallen. Neue Stoßdämpfer mit optimiertem Ölfluss sollen eine verbesserte Straßenlage ermöglichen.
Auch im Innenraum erfolgten die Modifikationen sachte. Die Nadeln der Instrumente sind in Zukunft weiß statt rot beleuchtet, die Instrumente selbst werden durch eine ringförmige, blau leuchtende Fassung umrandet. In der Mittelkonsole befindet sich eine neue Audioanlage mit Bluetooth-Schnittstelle (damit möglich: Ankopplung von Handy und MP3-Player) und erstmals ein Multifunktionsdisplay (entweder ein hochauflösender 4,1-Zoll-TFT-Farbmonitor oder ein 3,5-Zoll-Matrix-LCD-Bildschirm; auf Wunsch oder je nach Ausstattung: mit Rückfahrkamera). Weichere Polstereinlagen der Armlehnen an Vorder- und Hintertüren sorgen für bessere Gefühle am auf längeren Touren oft geplagten linken Ellbogen. Bei der Farbgebung, die von edlen Applikationen in Klavierlack- oder Metall-Optik dominiert wird, haben die Kunden (wie bisher) die Wahl zwischen klassischem Schwarz und Beige. Ganz neu im SUV-Beau sind dagegen zwei Sicherheitssysteme: der Spurwechsel-Assistent und das Notbremssignal mit Warnblinkautomatik (ESS), welches dem Rückverkehr ab 50 km/h durch schnelles Blinken der Bremsleuchten eine Vollbremsung anzeigt. -le-