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FORD Focus 2011

Seit 1998, als der Focus den Escort in der kompakten Mittelklasse ablöste, rollten weltweit mehr als zehn Millionen Einheiten vom Band. Nun startet der neue Ford Focus zu einem Preis von 17.850 Euro. Viel Auto fürs Geld ist der Auftrag – ganz nach Ford-Tradition. Zu diesem Preis erhält man den Focus Fünftürer mit Fließheck und 105 PS starkem 1,6-Liter-Ti-VCT-Benzinmotor in der Ausstattung „Ambiente“. Die 4-türige Stufenheckversion mit identischem Equipment und gleicher Motorisierung kostet 18.350 Euro, die 5-türige Kombivariante Turnier beginnt bei 18.600 Euro.

Das Leistungsspektrum der Motoren reicht, bevor der 250 PS leistende Focus ST im Jahr 2012 eingeführt wird, von 95 bis 182 PS, aufgeteilt auf insgesamt zehn Triebwerke, fünf Benzinmotoren (105 bis 182 PS) und fünf Dieselvarianten (95 PS bis 163 PS). Die Benziner setzen teils auf die Benzin-Direkteinspritzung und variabel verstellbare Nockenwellen (1,6-Liter-EcoBoost-Turbo), die Duratorq TDCi-Turbodiesel auf Common-Rail-Technik. Das Start-Stopp-System gehört zur Serienausstattung aller Focus mit 1,6-Liter-EcoBoost- oder TDCi-Motor. Effekt: eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes auf bis zu 109 g/km (Dieselmodelle).

Drei Ausstattungslinien stehen zur Verfügung: „Ambiente“, „Trend“ und „Titanium“. 50 Prozent Titanium erwartet Ford. Serienmäßig oder als Extra ist der Kölner nun auf dem neusten Stand der Sicherheits- und Assistenztechnik. Das „Low Speed Safety System“ ist ein automatisches Notbremssystem für Geschwindigkeiten bis 30 km/h. Die Fahrt erleichtern Einpark- und Fahrspur-Assistent inklusive Müdigkeitswarner, der Fernlicht-Assistent, die Verkehrsschild-Erkennung und der Toter-Winkel-Assi – Ausstattung, die bislang deutlich teureren Fahrzeugsegmenten vorbehalten blieb: Focus, der gute Assistent.

Die Serienproduktion des neuen Ford Focus wurde am 6. Dezember 2010 in Saarlouis und parallel im Werk Wayne im US-Bundesstaat Michigan begonnen. Gegenwärtig wird die Produktion im Werk Saarlouis, in dessen Modernisierung 300 Millionen Euro flossen, langsam erhöht. Bei voller Auslastung fertigt man hier im Drei-Schichten-Betrieb mit 500 neuen Mitarbeitern täglich bis zu 1.850 Einheiten. Der Verkauf der dritten Generation Ford Focus beginnt in Deutschland im Frühjahr 2011. (le)

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frühere Vorschau mit Stand 9.12.2009)
Der neue Ford Focus, Modell 2011?
Allzuviel ist noch nicht bekannt. Außer, dass er, nachdem der Golf-Herausforderer Nummer zwei, der neue Opel Astra, schon auf dem Markt ist, erst im Jahr 2011 heranrollt, und dass er sich mit seinem „Kinetic Design” am im letzten Jahr neu aufgelegten Fiesta orientieren wird. Das heißt: Markanter Fahrzeuggrill und, ausgerichtet am brandneuen Ford C-Max, tief in die Motorhaube gezogene Scheinwerfer. Das optische Fakt, dass Ford mit dem neu gestalteten Fiesta ein attraktiver Kleinwagen gelungen ist, lässt gleiches auch für den Ford Focus der dritten Generation erwarten.

Um die Technik der kommenden Generation zu erahnen, konnte man dem C-Max auf der IAA in Frankfurt schon unter das Blech schauen. Denn der Focus basiert technisch auf dem fünfsitzigen Kompaktvan. Den Fahrzeugsockel teilt er sich voraussichtlich mit dem Volvo C30 und dem Mazda 3, der sogenannten „C1-Plattform“.

Ein Highlight von Fords „Golf“ könnte ein neues „HMI“-Bediensystem (Human Machine Interface) nach Machart von BMWs iDrive oder Mercedes’ COMAND sein. Auch ein in dieser Fahrzeugklasse immer populäreres Zubehör, das den Innenraum aufhellende Panorama-Glasdach, ist im Gespräch.

Im Fall der neuen Motoren ganz klar und trendig: “Downsizing”. Heißt: kleinere Hubräume, die dank Aufladung und Benzindirekteinspritzung im Ergebnis die Abgasemissionen um etwa ein Fünftel reduzieren und tatsächlich weniger verbrauchen. Als Einstiegs-„Eco-Boost“ (so der Name der neuen Antriebsgeneration) wird ein 1,0-Liter-Turbo-Vierzylinder mit 90 oder 110 PS erwartet, der ebenso aufgeladene 1,6-Liter-Motor mit 150 und 180 PS. Flankiert werden die Benziner von sparsamen Diesel-Direkteinspritzern: dem 1.6 TDCi mit 90, 110 und 130 PS und einem 2,0 Liter-D mit 170 PS – fast analog zur Wolfsburger Motorenstaffel im VW Golf. Flex-Fuel-Motoren, die wie alle Focus-Antriebe die Abgasnorm Euro 5 erfüllen, stehen ebenso auf dem Plan. Der jüngst aufgelegte, äußerst temperamentvolle Focus RS (300 PS) gibt schon heute einen Ausblick auf das, was noch weiter folgen könnte. Vielleicht so zwischen 2013 und 2015.

Dem Zeitgeist Tribut zollend, ist als Getriebeautomat ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe von Getrag eingeplant. Die klassische Wandlerautomatik ist damit hinfällig. Welche Motoren und Getriebe in welchen Karosserievarianten zum Einsatz kommen, steht noch in den Sternen. Dass diese nicht nur Drei- und Fünftürer mit Steil- und Stufenheck, sowie Kombi und CC-Cabrio (mit klappbarem Hardtop) versprechen, sondern als Konkurrenz zum erfolgreichen VW Scirocco auch ein Focus Coupé, eröffnet ganz neue Perspektiven.

Ein erster Ausblick liegt übrigens schon ganz nah: Der Ford Focus 2011 wird schon im Januar 2010, noch als Prototyp, zum ersten Mal auf der Detroit Motor Show zu sehen sein. -le-