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Neuer Volvo V60

Der Chef muss es ja wissen: „Um wahre Fahrzeugenthusiasten von einer grünen Fahrweise zu überzeugen, ist es notwendig, den Kunden die Möglichkeit zu geben, niedrige CO2-Werte zu realisieren, ohne dabei auf den Fahrspaß zu verzichten“, fasst es Stefan Jacoby, CEO der Volvo Car Corporation, zusammen und lässt schon im kommenden Jahr Taten folgen: Den neuen V60 Diesel-Plug-in-Hybrid, der auf dem Prüfstand schon heute mit Verbrauchswerten protzt: 1,9 l auf 100 km.
Die soll der Schwede im standardmäßig eingestellten Hybrid-Modus realisieren. Dabei interagieren Diesel- und Elektromotor. Ein Tank reicht so von Frankfurt nach Rom (1.200 km). Ebenso wird der Ball bei den CO2-Emissionen extrem flach gehalten – gefühlt Euro-10 im Jahr 2036: 49 g/km.
Per Knopfdruck lassen sich zwei weitere Fahrzeugmodi an der Armaturentafel, wo auch über den Diesel- und Stromverbrauch, den Ladezustand der Batterie und die verbleibende Reichweite gewacht wird, anwählen. Zur Wahl stehen der reine Elektroantrieb und der Power-Modus. Im letzteren stellt das Fahrzeug die größtmögliche Leistung bereit: Die 215 PS des 2,4-Liter-Fünfzylinder-Turbodiesels an der Vorderachse und mit seinem „ERAD“ (Electric Rear Axle Drive) 70 PS an der Hinterachse, instruiert von einem Sechsgang-Automatikgetriebe.
Dieser Allradantrieb der anderen Art verspricht Spaß, wovon ein hohes maximales Drehmoment von 440 Nm (Diesel) und zusätzliche 200 Nm vom Elektromotor künden. Dynamik und Sparsamkeit schließen sich dabei nicht aus: In 6,9 Sekunden stürmt Volvos Hybrider Tempo 100.
Im sogenannten „Pure-Modus“ ist für 50 km Schluß mit Verbrennung. So weit kommt der Volvo V60 Hybrid, der seine Kraft aus einer 12 kWh starken, auch in der heimischen Garage ladbaren Lithium-Ionen-Batterieeinheit bezieht (Ladezeit: zwischen drei und 7,5 Stunden), völlig emissionsfrei, sofern der Strom zuvor aus erneuerbarer Energie gewonnen wurde. Wie auf seinem Heimatmarkt Schweden, wo das Elektrofutter für den V60 dank Volvos Entwicklungspartner Vattenfall zu 100 Prozent aus erneuerbarem Strom stammen wird.
Ein Elektromotor ist etwa vier Mal so energieeffizient wie ein Verbrennungsmotor. Bei extrem guter Kostenbilanz. Die Verbrauchskosten betragen nur etwa ein Drittel im Vergleich zur konventionellen Motorisierung. In Schweden kosten 100 km so 25 Kronen (circa 2,80 Euro). Im europäischen Durchschnitt liegen die Kosten leicht höher, derzeit bei circa 3,40 Euro pro 100 km. Auf Grund der hohen Kosten für die Batterieeinheit wird es trotzdem nicht leicht, mit dem neuen Volvo V60 Diesel-Plug-in-Hybrid, dessen Preis vom Hersteller noch nicht bekannt gegeben wurde, zu sparen. Der von Volvos Chef erwähnte Spaß am Sparen scheint trotzdem möglich. 2012 kommt der diesel-hybride Schwede aber erst auf den Markt. (le)