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Neuer Porsche Boxster

Neue Größe mit alten Tugenden – die Karosserie des neuen Porsche Boxster ist 3,2 Zentimeter länger als bisher. Der Radstand wuchs um sechs, die Spurweite um bis zu vier (vorne) und 1,8 cm (hinten). Die Frontscheibe ist um rund zehn cm weiter vorn angesetzt und flacher. Insgesamt baut der Boxster um bis zu 1,3 Zentimeter tiefer, was die Lust am Draufschauen noch steigert

Um die Lust geht es auch immer mit den charaktervollen Boxermotoren, deren anmachende Kraft an der Hinterachse entweder über das Sechsgang-Schaltgetriebe oder das Siebengang-PDK (optional) weitergeleitet wird. Der Motor selbst sitzt in guter Tradition dort, wo 130 Liter Ladung unterkommen (hinten) und nicht dort, wo 150 Liter Gepäck eingeworfen werden können: im vorderen Kofferabteil.

Genauso hat bei Porsche Tradition, dass der Antrieb mit der nächsten Generation erstarkt. Trotzdessen und dank integrierter Ökotechnik (Benzindirekteinspritzung, Bordnetzrekuperation, Start-Stop) verbraucht der Boxster Generation III weniger (Werksangabe: 7,7 l bis 8,8 l/100 km). Der 2,7-Liter-Sechszylinder des Basismodells leistet 265 PS (+ 10 PS) und der S mit 3,4-Liter-Boxer 315 (+ 5 PS). Wird ernst gemacht, spurtet der agile Zweisitzer je nach Getriebe und Ausstattung in 5,5 bis 5,8 s auf Tempo 100, und der Spurt hat bei 264 km/h ein Ende. Im Boxster S erst bei 279 km/h, nach dem in 4,8 bis 5,1 s der Zeiger den 100 km/h-Balken passiert hat. Dann ist der 64 Liter-Tank deutlich früher leer, und die Tatsache, dass die elektromechanische Lenkung den Verbrauch um mindestens 0,1 l/100 km senkt, wird zur Nebensache.

Und sonst? Die im S serienmäßigen Bi-Xenon-Scheinwerfer wurden neu entwickelt. Über den Lufteinlässen sind neu gestaltete Bugleuchten mit LED-Tagfahr- und Positionsllicht integriert. Frisch gestaltet präsentiert sich auch das Heck: Es gibt keinen Verdeckkastendeckel mehr, und die mit LED-Technik ausstaffierten Heckleuchten sind nun durch ihre um die Fahrzeugecke herumgezogene Form bündiger ins Heckteil integriert. Den Einstiegs-Boxster erkennt man am ovalen Endrohr. Der S geht mit einem zweiflutigen Doppelendrohr sonor ab. Porsches neue Cabrio rollt auf 18 und 19 Zoll oder optional auf 20-Zoll-Rädern. Und die neue Größe fruchtet auch im Innenraum. Im Vergleich zum Vorgänger ist der Beinraum um 2,5 Zentimeter gewachsen. (le)