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TOYOTA Auris 2012

Der neue Toyota Auris hat dem Platzhirsch VW Golf und den Verfolgern in der deutschen Zulassungsstatistik, dem Opel Astra und Ford Focus, dreierlei voraus. Erstens gibt es ihn als Hybrid, zweitens sogar schon in der zweiten Generation und drittens ist er als Hybrid günstiger als mit Dieselmotor. Der Selbstzünder hat im Auris 1,4 oder 2,0 Liter Hubraum. Die Vierzylinder-Benziner tun am Frontantrieb mit 1,33 und 1,6 Litern Hubraum Dienst. Der Hybridantrieb ist der bewährte des Prius. Das bedeutet: Als 136 PS mobilisierender Vollhybrid lockt der Auris die Kundschaft mit der Sofort-Power des Elektromotors, der Bremsenergie-Rückgewinnung und niedrigem Verbrauch weg von der Hausmannskost Golf. Für niedrige Verbrauchswerte sorgt auch die charaktervoller geschnittene Karosse. Sie baut zudem um 5,5 Zentimeter tiefer. Damit gehört der im britischen Toyota-Werk Burnaston produzierte neue Auris zu den niedrigsten Fahrzeugen seiner Klasse. Mit der niedrigeren Karosserie sinkt auch der Schwerpunkt, das ist gut für's Handling – ebenso wie das überarbeitete Fahrwerk und die trotz geringerem Gewicht höhere Steifigkeit des Aufbaus. Der neue Auris wächst in der Länge um drei Zentimeter und misst damit 4,28 Meter vom Bug bis zum Abgang. Gut für den Innenraum, der im Fond vor den Knien um zwei Zentimeter und ganz hinten im Gepäckabteil ebenso gewachsen ist (Volumen: 360 Liter). Außen beginnt der neue Auris um den trapezförmigen Kühlergrill mit LED-Tagfahrlicht. Leder und Chrom machen das Interieur wohnlicher, das große Panoramadach den Raum lichter. Die erhöhte Mittelkonsole zwischen den Vordersitzen ist mit dem Modellwechsel Geschichte. Die beginnt, völlig neu geschrieben, ab Mitte Januar zu einem Grundpreis von 16.000 Euro. Wer unter den ersten Bestellern ist, fährt die Auris Start-Edition mit 16-Zoll-Leichtmetall, Tempomat, Sitzheizung und Einparkautomatik für 20.150 Euro. Den Auris Hybrid bekommt man ab 22.900 Euro, das sind 200 Euro weniger als man für den 2,0 Liter-Diesel hinlegen muss. Volkswagen guckt zu – der Golf Hybrid lässt noch auf sich warten. (Lothar Erfert)