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Der neue Alfa Romeo Gloria

Die Aufgabe für die zwanzig Studenten am European Design Institute lautete, einen Entwurf für eine zukünftige Alfa Sportlimousine ganz nach dem amerikanischen und asiatischen Geschmack zu entwerfen. Das zog das volle Programm Design-Praxis nach sich. Erst das Hersteller-Briefing im Centro Stile Alfa Romeo, dann 1:4-Modelle und am Ende ein einziges 1:1-Modell, ausgewählt aus allen Entwürfen.
Erstmals zu sehen ist das Concept Car auf dem Genfer Autosalon (7. bis 17. März 2013). Die Dimensionen fallen mit 4.700 x 1.920 x 1.320 mm sportiv aus. Mit einem Radstand von 2.900 mm simuliert der Alfa äußerst eindrucksvoll den Auftritt einer klassischen GT-Limousine, die dem 166 nachfolgen könnte. Die kraftvolle Auswölbung der langen Motorhaube, die sich vom Kühlergrill bis zur Windschutzscheibe zieht, fällt Charakter bildend aus. Als Reminiszenz an historische Alfa Rennwagen sollen die breiten Lederriemen, mit denen die Motorhaube gehalten wird, betrachtet werden. Unter der Haube sind kräftige V6- oder V8-Turbomotoren von Ferrari und Maserati denkbar. Überhaupt scheinen die Gedanken noch sehr frei. Nicht mal die Räder der frühen Studie sind serienfit: Die Studenten entwarfen fünf unterschiedliche Designs für die 20-Zoll-Räder. Auf dem Genfer Autosalon entscheiden die Besucher, welcher Entwurf gewinnt. Das gleiche Schicksal steht dem neuen Alfa Romeo Gloria bevor. Der Zuspruch auf der Frühjahrsschau am Genfer See entscheidet, ob Alfa nach dem Tonmodell den nächsten Schritt wagt: den zur Serienentwicklung des Alfa Romeo Gloria – schön ist er, schön wär´s. (Lothar Erfert)