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Der neue BMW X5

Mehr als 1,3 Millionen Exemplare des BMW X5 wurden seit 1997 verkauft und der Erfolg feiert seine Fortsetzung. Die dritte Generation wird schon im September auf der IAA in Frankfurt präsentiert. Und das ganz im Trend, etwas leichtgewichtiger und aerodynamisch erstmals aufgewertet mit Air Curtains, Air Breathern und Aeroblades am Heckfenster. Das Ergebnis, ein Cw-Wert von 0,31, lässt sich sehen. Thermoplast als Werkstoff für die Seitenwände, Alu für die Motorhaube sowie ein aus Magnesium gefertigter Armaturentafelträger machen den neuen X5 nicht zum Leichtgewicht (X5 xDrive50i: 2175 kg), sorgen aber dafür, dass die Gewichtseinsparung im Vergleich zum X5 der Serie II bis zu 90 Kilogramm beträgt.
Dank erhöhter Sitzposition und tief positionierter Armaturentafel gewährt der SUV (bayerisch: „SAV“) auf 4.886 x 1.938 x 1.762 Millimeter mehr Übersicht. Für den Fond sind neben der Sitzheizung erstmals auch Komfortsitze zu bestellen (Verstellweg der Lehnenneigung 10 Grad und in Längsposition um bis zu 8 cm). Auf Wunsch ist eine dritte Sitzreihe, die für Kinder bis 1,50 Meter gedacht ist und sich bei Nichtbedarf im Laderaumboden versenken lässt, mit dabei. Das Kofferraumvolumen lässt sich schrittweise von 650 auf 1.870 Liter erweitern (+ 30 /120 Liter im Vergleich zum Vorgänger). Auch der neue X5 verfügt über die praktische zweigeteilte Heckklappe, erstmals ist jedoch sowohl das Öffnen als auch das Schließen per Fernbedienung und vom Fahrersitz aus per Tastendruck möglich.
Serie bei den mit Allradantrieb ausgestatteten Modellen ist die neue „xDrive Status“-Anzeige mit dreidimensionaler Grafik, die dem Fahrer die aktuelle Quer- und Längsneigung des Fahrzeugs oder per Kompass anzeigt, wo sich die dominante Niere gerade hinwendet.
Hinter der betont breiten BMW-Niere des neuen X5 arbeiten zum Marktstart drei Motoren: im xDrive50i ein um 43 PS erstarkter V8-Benziner (450 PS), im xDrive30d der überarbeitete und 13 PS mehr leistende Reihensechszylinder-Diesel (258 PS) sowie im M50d der dreifach aufgeladene Reihensechszylinder-Diesel (381 PS). Im Dezember folgen weitere X5-Varianten: xDrive40d (313 PS), xDrive35i (306 PS), sowie die jeweils 218 PS leistenden Einstiegsmodelle, der allradgetriebene xDrive25d und der heckgetriebene sDrive25d mit braven Durchschnittsverbräuchen von 5,9 und 5,6 Liter/100 km. Die schon im Vorgänger geschätzte Achtgang-Automatik gehört zum Serientrimm. Der X5 M50d verfügt über eine Achtgang-Sportautomatik mit der neuen Funktion Launch Control. Erstmals kann mit „Eco Pro“ auch gesegelt werden: Bei Geschwindigkeiten zwischen 50 und 160 km/h wird dabei, sobald der Fahrer den Fuß vom Gaspedal nimmt, der Antriebsstrang abgekoppelt.
Mit dem serienmäßigen „Fahrerlebnisschalter“ auf der Mittelkonsole lassen sich per Tastendruck neben „Eco Pro“ die Modi „Comfort“, „Sport“ und „Sport+“ einregeln. Die elektromechanische Feststellbremse einschließlich Auto-Hold-Funktion gehört ebenso zur Serienausstattung. Die Aktivlenkung wird für xDrive50i und xDrive30d optional angeboten, die sich auf 18 bis 20 Zoll großen Rädern auf den Weg machen. „Made in the USA“, denn wie schon der alte X5, die aktuellen X6 und X3 sowie der zukünftige X4, wird auch der neue X5 im BMW Werk Spartanburg gefertigt. Der deutsche Preis ist schon fix: ab 52.100 Euro. Die ersten neuen X5 erreichen Deutschland im November. (Lothar Erfert)