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Der neue Maserati Ghibli

Eine Revolution in der Firmengeschichte: Als erster Maserati wird der neue Ghibli mit einem Dieselmotor ausgeliefert. Und zum ersten Mal in 100 Jahren Markenhistorie stehen gleich zwei sportliche Limousinen im Programm. Der fahraktiver ausgelegte und mit fahrerzentriertem Cockpit antretende Ghibli hat im Vergleich zum Quattroporte mit 2,99 Metern einen um zwanzig Zentimeter kürzeren Radstand. Dazu baut er, bei immer noch stattlicher Länge von 4,97 Meter, um 29 Zentimeter kürzer als das Topmodell.
Der Kühlergrill ist vom aktuellen GranTurismo inspiriert. Dahinter lauern zwei Benzinmotoren mit 3,0 Liter Hubraum und mit jeweils zwei parallel arbeitenden Turboladern. Gekoppelt ist die Italopower an das Achtgang-Automatikgetriebe und den Hinterradantrieb (Ghibli) oder den Allradantrieb „Q4“ (nur Ghibli S). Der schwächere der beiden bei Ferrari in Maranello gefertigten V6-Benziner leistet 330 PS und ein maximales Drehmoment von 500 Nm. Der stärkere 410 PS und 550 Nm. Der Ghibli S Q4, bei dem 90 Prozent des Drehmoments schon bei 1.500 Umdrehungen zur Verfügung stehen, zaubert so die 100 in 4,8 Sekunden auf den Verkehrsweg. 0,2 Sekunden schneller als der hinterradgetriebene Ghibli S und 0,8 Sekunden schneller als das Ghibli Basismodell. 285 km/h gehen maximal. Das Fahrwerk (Doppelquerlenker vorne, Multilenker hinten, variable Dämpferkontrolle auf Wunsch, mechanisches Sperrdifferenzial Serie) ist neu. Vorne und hinten kommen feststehende Bremssättel mit sechs und vier Kolben und Bremsscheiben der Größe 360 x 32 und 350 x 28 mm im Hintergrund der 18 bis 21 Zoll großen Räder zum Einsatz. Der ist nach einer Vollbremsung aus 100 km/h in 36 Metern beendet – schreibt Maserati.
Der kommende Bestseller im formschönen Ghibli heißt 3,0-Liter-V6-Turbo-Diesel, hat 275 PS Leistung und verfügt über ein maximales Drehmoment von 600 Nm. Ein Beschleunigungsvermögen von 6,3 Sekunden von Null auf 100 km/h und ein Verbrauch von 6,0 Litern taugen ebenso als Kaufanreiz. Erzeugt mit Common-Rail-Direkteinspritzung, Drücken bis zu 2.000 bar und Mehrfacheinspritzungen, was nicht nur eine spontane Gasannahme und sauberere Verbrennung unterstützt, sondern auch Klang hat: Dank des neuen „Active Sound Systems“ und zwei Soundgeneratoren in der Nähe der Abgasendrohre wird die Tonlage sonorer als Dieselklang und durch die Betätigung der Sport-Taste in der Mittelkonsole der Bass noch voluminöser – schauen wir mal, ob man die Revolution auch hört. (Lothar Erfert)