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Der neue Seat Leon

Den Golf ärgern? Wie schon der neue Audi A3 steht der kommende Seat Leon auf der frisch entwickelten VW-Konzernplattform (der des Golf VII). Auch den Spanier wird es als Zwei-, Viertürer und erstmals als Kombi geben. Später auch mit Autogas (CNG) im Tank. Zudem kommt der Leon als erster Kompakter mit Voll-LED-Scheinwerfern (mit Tagfahrlicht) und als allererster der Marke mit dem neuen Seat-Logo an Kühler, Heck und Lenkrad auf den Markt.
Mit 4,26 Meter Länge ist die dritte Generation des Leon rund fünf Zentimeter kürzer. Dennoch ist der Radstand um fast sechs Zentimeter gewachsen. Daraus resultieren kurze Überhänge und verbesserte Platzverhältnisse im Kofferabteil (+ 40 Liter = 380 Liter). Und auch im Innenraum gibt´s mehr Platz. Und dazu noch eine hochwertigere Verarbeitung. Sichtbar an kleinen Details wie dem Klima-Bedienfeld oder den dreidimensionalen Dekorleisten. Mit „Easy Connect“ wird das meiste über den neuen Touchscreen gesteuert. Der ist als Einstiegsmodell fünf Zoll groß und kommt in Verbindung mit einem CD-Radio mit Karten-Einschub und vier Lautsprechern oder in 5,8 Zoll-Ausführung mit iPod-Anschluss und acht Lautsprechern sowie optional mit DAB-Tuner, zehn statt acht Lautsprechern und Subwoofer zum Einsatz.
Neu ist auch – schon eine Stärke des Vorgängers – das Fahrwerk: vorne eine McPherson-Achse mit Hilfsrahmen, hinten eine Verbundlenkerachse (bei den Motorisierungen bis 150 PS) oder eine Vierlenker-Konstruktion bei den stärkeren Leons, die die Längs- und Querkräfte getrennt voneinander verarbeitet. Die Ingenieure konnten die Vorderachse um vier Zentimeter nach vorn verlagern. Die Ergebnisse sind ein langer Radstand und eine wohl balancierte Verteilung der Achslasten – beides Verbesserungsfaktoren für Komfort und Handling. Dem kommt auch zu gute, dass der Frontantriebler bis zu 90 Kilo weniger wiegt. Und es lässt sich noch steigern: Im Leon FR mit dem Goodie „Drive Profile“ wählt der Fahrer zwischen „eco“, „comfort“ und „sport“ und damit die Dosis von Lenkunterstützung, Gasannahme und Motorklang (der über einen Soundaktor moduliert wird) selbst.
Sparsamster im Motorraum ist der 1.6 TDI mit Start-Stop-System. Er kommt auf einen Normverbrauch von gerade mal 3,7 Liter und einen CO2-Wert von 99 Gramm. Seat schickt TDI- und TSI-Triebwerke mit 1,2 bis 2,0 Liter Hubraum und bis zu 184 PS Leistung ins Rennen. Bei der Kraftübertragung stehen je nach Triebwerk manuelle Fünf- oder Sechsganggetriebe sowie das Doppelkupplungsgetriebe (DSG) mit sechs oder sieben Gängen zur Verfügung.
Sein Debüt feiert der neue Seat Leon auf dem Pariser Autosalon im September. Den Golf ärgert er mit günstigerem Preis erst 2013. (Lothar Erfert)