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VW 2013

Lust auf den nächsten Sonnenbrand? Das neue Beetle Cabrio von Volkswagen ist ein Offener mit Tradition. In den 1950er-Jahren setzte das Käfer Cabrio das Wirtschaftswundervolk wohlig an die Luft. Bis 1980 tuckerte das Wolfsburger Cabrio mit dem lustigen Boxermotor durch die Welt. 330.000 Exemplare waren es bis dahin. 2002 folgte das New Beetle Cabrio und bis zum Produktionsende im Jahr 2010 krabbelten erneut 235.000 Cabrios von den Produktionsbändern. Nun zieht es wieder im Beetle. Mit dabei, das klassische Stoffverdeck, das sich bis 50 km/h in Fahrt und elektrisch öffnen lässt. Die Windschutzscheibe steht wieder steiler im Wind und erinnert damit an den Ur-Käfer. Ebenso die runden Kulleraugen, die Rundinstrumente und das zusätzliche Handschuhfach. Hinten klingelt im viersitzigen Beetle Cabrio nicht mehr der Boxermotor – schade – sondern der Antrieb sitzt komplett vorn. Einer von fünf Motoren: Drei TSI-Benziner mit 105, 160 oder 200 PS und zwei TDIs mit 105 und 140 PS. Auf Wunsch erhält man das Ganze auch im Blue Motion-Trimm und mit Doppelkupplungsgetriebe (6- oder 7-Gang-DSG). Die Durchlade in den Kofferraum (Volumen: 225 Liter) ist genauso Option, der im Notfall automatisch ausfahrende Überrollbügel hinter der Rückbank Serie. Der Einstieg kostet mindestens 21 350 Euro. Und kaum noch Geduld. Ab Frühjahr 2013 steht das im mexikanischen VW-Werk Puebla gefertigte VW Beetle Cabrio beim Händler. (Lothar Erfert)