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Tesla Model S Cabrio

Offen und elektrisch fahren – das funktioniert eher selten. Allerdings nicht bei Tesla. Das neue Tesla Model S Cabrio ist schon das zweite Elektro-Cabrio der Marke. Der Erstling, der Tesla Roadster, der auf der Lotus Elise aufbaute, war vom Handling und den beengten Platzverhältnissen jedoch eher ein Sportwagen von derbe-sportlicher Natur. Im Vergleich zu dem gelingt dem S Cabrio die elektrische Fönfrisur eher elegant. Vorerst jedoch nur in Kleinserie. 100 Exemplare wurden von einem Investor bei dem kalifornischen Karosseriebauer und Cabrioumrüster NCE, was für “Newport Convertible Engineering“ steht, in Auftrag gegeben.

Wie es zieht, bestimmt die Batterie
Drei Leistungsstufen stehen wie bei der S Limousine bereit. Mit der 60-kWh-Batterie produziert der Antrieb 225 kW Leistung und 430 Nm Drehmoment. Dies lässt das Fahrzeug in 6,2 Sekunden auf 100 km/h sprinten und eine Höchstgeschwindigkeit von 193 km/h erreichen. Die zwei weiteren Varianten mit dem 85-kWh-Akku leisten 270 oder 310 kW sowie 440 oder 600 Newtonmeter. In 4,6 Sekunden zeigt der Tacho 100. Der Vortrieb hat bei 212 km/h ein Ende. Cruist man, hält die „Tankfüllung“ ähnlich lang wie bei Benzingetriebenen: etwa 480 Kilometer.

Die Hüllen fallen lässt das Model S, wenn das Stoffdach installiert ist, für einen Aufpreis von 29.000 US-Dollar (umgerechnet zur Zeit 21.300 Euro). Wird der Limousine ein Metallklappdach übergestülpt, kostet dies 49.000 Dollar extra (ca. 35.900 Euro). Ab Juli 2014 werden die ersten Cabriolets des Model S gebaut. Vorerst nur die angekündigten 100 Einheiten. Bei entsprechender Nachfrage bis zu 5.000 Exemplare.

(Lothar Erfert)