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Alfa Romeo Giulietta Facelift

Die neue Giulietta rückt sechs Jahre nach ihrer Präsentation im Jahr 2010 näher an Alfa Romeos brandneue Giulia heran. 

Den höchst attraktiven Grill der Kompakten in der Golf-Klasse ziert erstmals das renovierte Alfa-Emblem. Die Scheinwerfer leuchten vor abgedunkeltem Hintergrund. Die Einsätze in den Stoßfängern, die Leichtmetallfelgen und die nun abgeschrägten Auspuffendrohre präsentieren sich nach dem Facelift neu. Die Giulietta Veloce, die sportlichste Ausstattungsvariante, erkennt man am Stoßfänger mit roter Zierlinie und dem Carbonblendwerk im Scheinwerfergehäuse. Die Außenspiegelkappen, Türgriffe, Rahmen der Nebelscheinwerfer und der Kühlergrill schimmern hier in glänzendem Anthrazitlack. Von den elf Karosseriefarben sind „Bianco Alfa“ und „Grigio Lipari“ neu im Programm.

Unter der schönen Haube der Giulietta kommt auch der 120 PS starke 1.6 JTDm 16V zum Einsatz. Den kann man mit Alfas Doppelkupplungsgetriebe TCT kombinieren, mit dem sich die Gänge auch sequenziell durch Schalthebeldrücken oder an den Lenkradwippen einlegen lassen. Der in der Giulietta neue Turbodiesel soll viel Kraft für wenig Diesel mit seiner Common-Rail-Direkteinspritzung produzieren. Unterstützt wird dieses Vorhaben von den extrem schnell zuteilenden Einspritzdüsen und dem kleinen Turbolader. Das maximale Drehmoment von 320 Nm liegt schon bei 1.750 Umdrehungen an und die maximale Leistung von 120 PS bei 3.750 Umdrehungen. Das genügt für eine Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h. Der 1,6-Liter-Vierzylinder soll laut Werk sich mit 3,9 l Verbrauch auf 100 km begnügen. Neben dem neuen Diesel stellt Alfa Romeo die bekannten Motoren mit bis zu 240 PS Leistung zur Verfügung.

Das Angebot wurde neu gegliedert. Drei Ausstattungslinien stehen zur Wahl: Giulietta, Giulietta Super und Giulietta Veloce. In der Giulietta-Basisversion sind die Sitze mit schwarz-grauen Stoffbezügen bezogen und die Armaturentafel mattschwarz. Ab Werk sind die Klimaanlage, das Lederlenkrad, das neue Entertainmentsystem UconnectTM LIVE mit 5,0-Zoll-Bildschirm, die Fahrdynamikregelung D.N.A., das elektronische Sperrdifferenzial Q2, sechs Airbags und die Berganfahrhilfe mit an Bord. Vorne arbeiten nur die schwächeren Motoren – die Modellpolitik des VW Golf lässt grüßen – und an Ledersitze ist erst ab der mittleren Version Giulietta Super zu denken. In der sind dann aber bis auf den Topbenziner alle Motoren zu bestellen.

Neues, altes Topmodell
Der 240 PS starke Vierzylinder-Direkteinspritzer 1.8 TBi 16V kommt nur in der höchsten Ausstattungslinie Giulietta Veloce zum Einsatz, die vor dem Facelift Giulietta Quadrifoglio Verde hieß. Darin sitzt man auf Halbschalen-Sportsitzen mit Leder-Alcantara-Bezug samt rot bestickten Kopfstützen. Armaturentafel und Türverkleidungen sind hier in Carbon-Look gehalten und von Einsätzen in Mattgrau durchsetzt. Von außen erkennt man das Topmodell der Giulietta-Baureihe, das immer mit Sportfahrwerk ausgeliefert wird, an den 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, der Bremsanlage mit rot lackierten Bremssätteln und der Sportauspuffanlage.

Auch das Cockpit wurde modernisiert. Der Touchscreen misst je nach Version 5,0 oder 6,5 Zoll in der Diagonale. Der AUX-In- und USB-Anschluss gehören ebenso zum Lieferprogramm wie Sprachsteuerung, SMS-Vorlesefunktion und das digitale Radio (DAB). Ist das Smartphone via Bluetooth eingebunden lassen, sich mit der App „LIVE“ auch Inhalte von ihm auf den Monitor holen. Des Weiteren ziehen Streaming-Dienste wie Deezer und die sozialen Netzwerke Twitter und Facebook in der Giulietta ein. „Alfa Performance" erlaubt einem zudem die eigene Performance aufzuzeichnen und man erhält individuelle Tipps zur Verbesserung des eigenen Fahrstils.

Die neue Alfa Giulietta steht im Übergang von Sommer zu Herbst 2016 beim Händler. Das Einstiegsmodell mit dem 120 PS starken 1,4-Liter-Benziner ist zu einem Preis ab 21.190 Euro zu haben. Die neue Giulietta 1.6 JTDm 16V mit 120 PS startet bei 23.190 Euro.

Lothar Erfert