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Audi Q2

SUV ist Mode, Kompakt-SUV ist Trend – Jetzt präsentiert Audi den kleinen Bruder von Q7, Q5 und Q3, den neuen Q2. Der fällt sogar kompakter aus als ein VW Golf, was seiner Beliebtheit kaum schaden wird. Im Gegenteil. 



4,26 Meter lang ist ein Golf. Neben den 4,19 Metern des Q2 wirkt ein Q7 wie ein Dino aus längst vergangener Zeit. Besonders Ein in der Breite: der Q7 hat mit 1,97 Meter „Überbreite“, der Q2 ist bei 1,79 Meter vergleichsweise schmal. Mit 1,51 Meter Höhe überragt er Durchschnittskombis nur um wenige Zentimeter. Auch daran bemerkt man, für welches Terrain der Audi SUV tatsächlich gebaut wurde: weniger für Geländefahrten, mehr für die Straße. Das können selbst betonte Radhäuser und die Unterfahrschutzblende am Heck kaum kaschieren.



Oho! 405 Liter im Kofferraum
Der neue Q2 versucht es, allen recht zu machen, er will massenkompatibel sein. Mit dem hohen Einstieg bewirbt er sich bei der älteren Kundschaft, mit der tiefen Sitzposition buhlt er um die Junggebliebenen. Mit dem großen Kofferraum von 405 bis 1.050 Liter Volumen, die sich auftun, wenn die Lehnen der dreigeteilten Rückbank heruntergeklappt werden, um junge Familien. 



Für die breit gefächerte Zielgruppe putzt sich der bayerische Baby-SUV auch im Interieur heraus. Das absolut empfehlenswerte, weil immer wieder eindrucksvolle „virtual cockpit” borgt sich der Q2 vom Audi TT, das Head-up-Display aus der Oberklasse. In der fanden sich all die Assistenten zuerst, die nun auch im Beginner-SUV Q2 Einzug halten: der adaptive Tempomat mit Stop & Go-Funktion, der Stauassistent, der Spurwechsel- und Spurhalteassistent, der Querverkehrwarner, die Verkehrszeichenerkennung und der Parkassistent. Das alles kostet extra. Bis auf „Pre sense front“, das ist im Q2 Serie. Das System erkennt kritische Verkehrssituationen und Fußgänger vor dem Fahrzeug und leitet gegebenenfalls eine Vollbremsung ein – bei niedrigen Geschwindigkeiten bis zum Stillstand.

Serienmäßig mit an Bord ist ein Infotainmentsystem, das über den Dreh- / Drücksteller und zwei Tasten auf dem Mitteltunnel bedient wird. Genehmigt man dem Q2 zusätzlich einige Euro, navigiert man die MMI Navigation mit dem Touchpad und der Sprachsteuerung, die „gesprochene Sprache“ akzeptiert. Über den WLAN-Hotspot surft man im Netz oder streamt sich durch die Online-Mediatheken. Die dafür benötigte Daten-Flatrate ist dank der fest im Auto verbauten SIM-Karte inklusive. Und das mobile Herzstück? Wird über das „Audi smartphone interface“ im Q2 eingebunden.



Was den Antrieb betrifft, fällt die Wahl zwischen Front- oder Allradantrieb, entweder mit manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe oder optionalen Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Dazu bietet Audi sechs Motoren mit 116 bis 190 PS Leistung an. Der hinter dem Singleframe-Grill arbeitende 1,0-Liter-Dreizylinder ist der kleinste unter ihnen. Darüber stehen zwei Vierzylinder-Benziner mit 1,4 und 2,0 Liter Hubraum und drei Vierzylinder-Diesel mit 1,6 und 2,0 Liter Hubraum im Programm.

Die Q2-Versionen unterscheiden sich je nach getroffener Entscheidung im Fahrwerk. Bei den frontangetriebenen Modellen kommt eine Verbundlenkerhinterachse zum Einsatz, während bei den Quattro-Modellen eine Vierlenkerkonstruktion eingebaut ist. Optional arbeiten diese mit adaptiven Dämpfern und „drive select“-System, mit dem der Fahrer das Fahrzeug wahlweise auf mehr Komfort oder Sportlichkeit einschwören kann.



Der neue Audi Q2 geht im Herbst an den Start. Bestellbar ist Ingolstadts Einstiegs-SUV, dessen Preis vom Hersteller noch nicht bekannt gemacht wurde, ab Mitte des Jahres.

Lothar Erfert