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Neue Mercedes E-Klasse

Die obere Mittelklasse von Mercedes steht so repräsentativ auf der Straße wie ehemals die Mercedes S-Klasse W126. Denn die zehnte Generation der E-Klasse ist wieder einmal um 4,3 Zentimeter in der Länge gewachsen und kommt auf ein Gardemaß von 4,92 Metern. So oberklassig, wie die Sicherheitstechnik höchst innovativ ist, präsentiert sich auch das neue Interieur.



Der gehörig gewachsene Radstand – plus 6,5 Zentimeter – spielt den Platzverhältnissen auf der neuen Sitzanlage zu. Im „Next Level Interieur“, das den Sinnen mit offenporigen Holzplanken, belederten Türen und 64 Farboptionen bei der Ambientebeleuchtung schmeichelt, spannen sich zwei 12,3 Zoll-Displays als Widescreen-Cockpit um den Fahrer. Der holt sich die virtuellen Instrumente im bevorzugten Stil auf den Bildschirm: „Classic“, „Sport“ oder „Progressive“. Am Lenkrad lässt sich die Steuerung des gesamten Infotainments an Touch-Kontrollern mit Wischbewegungen erledigen. Das Touchpad am Controller in der Mittelkonsole, das auch Handschriften erkennt, gehört in der E-Klasse ebenso zum neuen Standard.  



Sicherheit fürs Ohr
Auch mit neuen Fahrerassistenzsystemen spielt die E-Klasse jetzt in der ersten Liga. Etwa mit dem „Drive Pilot“, der nicht nur automatisch den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen hält, sondern ihnen auch erstmals bis 210 km/h folgen kann. Oder dem aufgewerteten „Pre-Safe“, welches nun bei Kollisionsgefahr über die Lautsprecher ein kurzes Rauschsignal ertönen lässt, das einen natürlichen Reflex im Ohr auslöst: Mit dem sogenannten "Stapediusreflex" wird das Gehör auf das zu erwartende Knallgeräusch vorbereitet.

Der „Remote Park-Pilot“ lässt das Fahrzeug per Smartphone in die Garage fahren, die „Multibeam“-Scheinwerfer mit 168 einzeln angesteuerten LEDs mehr sehen und das erste vollintegrierte „Car-to-X“ vieles voraussehen: Das System kommuniziert über den Mobilfunk mit anderen Fahrzeugen, sofern diese dazu in der Lage sind, und warnt auf der Strecke beispielsweise vor Straßenglätte oder einem havarierten Fahrzeug.



Den Luxus und die Bequemlichkeit heben neue Features wie die Möglichkeit, das Smartphone als Fahrzeugschlüssel zu benutzen, die beheizbaren Armauflagen an Tür und Mittelkonsole oder das kabellose induktive Ladesystem für das Smartphone. Das Highend-Soundsystem von Burmester und der Frontbass verbessern den Klang.

Das in den Kühler integrierte Jalousiesystem trägt zum exzellenten cW-Wert von 0,23 mit bei und reduziert zusätzlich das Geräuschniveau im Innenraum. Das pimpt den Fahrkomfort wie die neue Mehrkammer-Luftfederung, die gegen Aufpreis die Stahlfederung ersetzt. Damit lässt sich durch drei unterschiedlich große Kammern in den Federbeinen der Hinterachse und zweien in den Federbeinen der Vorderachse die Steifigkeit der Federung in drei Stufen an die Fahrsituation adaptieren: weich in der Grundfederung und steifer bei steigender Geschwindigkeit, was der Fahrstabilität zugute kommt.



Zum Start der E-Klasse stehen zwei Motoren im Angebot, die beide ab Werk mit der neuen Neungang-Automatik ausgerüstet sind. Im E 200 der 184 PS starke Vierzylinder-Benziner, der 300 Nm Drehmoment mobilisiert, und der völlig neu entwickelte Vierzylinder-Diesel, der als E 220 d 400 Nm und 195 PS an den Hinterrädern aufspielt. Später folgen weitere Motoren, die ebenso mit Start-Stop-System arbeiten. Ein neuer Vierzylinder-Dieselmotor mit 150 PS, der Sechszylinder-Selbstzünder mit 258 PS, ein 245 PS leistender Vierzylinder-Benziner, der 333 PS starke E 400 4MATIC und auch ein Hybrid. Die Systemleistung des E 350 e Plug-in-Hybrid liegt bei 286 PS. Mit der E-Maschine kann es bis zu 30 Kilometer rein elektrisch vorangehen. Oder dynamisch in 6,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Lahm ist aber schon der E 200 nicht. Mit dem erledigt sich der Standardsprint in 7,7 Sekunden.



Die neue Mercedes E-Klasse kommt im März auf den Markt. Der Preis wurde vom Stuttgarter Hersteller noch nicht kommuniziert.

Lothar Erfert