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Neuer BMW M4 GTS

Zwei Zahlen bestimmen das schnelle Geschäft im neuen M4 GTS, den BMW den betuchteren Fans zum 30. Geburtstag des M3 beschert: 7,28 und 700. Denn der GTS umrundet die Nürburgring-Nordschleife in nur 7:28 Minuten. Aber nur dann, wenn man auch sonst zu den Schnellen gehört. Der M4 GTS wird von der Münchener M GmbH lediglich in einer auf 700 Einheiten limitierten Sonderserie aufgelegt.

Der gilt wie schon die älteren Sondermodelle M3 GT, M3 CSL und M3 GTS als Technologieträger für den Alltag und Rennwagen für die Straße. Das macht sich im Fahrwerk-Setup, dem erstarkten Reihensechszylinder-Turbo und im Slim-Fast-Programm an Karosse, Fahrwerk und Innenraum bemerkbar.

Die Kilos purzeln durch leichtgewichtigere Tür- und Seitenverkleidungen. Türzuziehschlaufen ersetzen massive Türgriffe und die Mittelkonsole wurde in Leichtbauweise produziert. Im Vergleich zu den Sportsitzen des M4 Coupé fallen die Carbon-Sitze rund 50 Prozent leichter aus. Anstelle der Rücksitze findet sich im M4 GTS eine Ablage aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) in Kombination mit einer Rückwand aus kohlestofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Beide sind mit Alcantara bezogen sind und sparen etwa 40 Prozent Gewicht ein. Aus dem gleichen Material besteht auch die außen sichtbare Diätkur: die neue Motorhaube, das Dach, der justierbare Frontsplitter und das charakterbildende Geweih, der verstellbare Heckflügel. Der sorgt zusammen mit dem Diffusor für ordentlich Abtrieb an der Hinterachse.

500 PS versus 1.585 kg
Das sorgt für Stimmung auf der Hinterachse. Auch hinter dem M Sportlenkrad, das mit Alcantara bezogen und mit einer „12 Uhr“-Markierung versehen ist, denn mit dem installierten Wassereinspritzsystem produziert der 3,0 Liter-Motor stolze 500 PS. Damit fällt das Leistungsgewicht mit 3,0 kg / PS prächtig aus. Die Schaltprogramme und die Launch Control wurden an die höhere Motorleistung angepasst. Maximal werden den Pneus 600 Nm mit dem siebenstufigen M Doppelkupplungsgetriebe zugeteilt. Die Kraft wird über die Michelin Pilot Sport Cup 2, die auf glanzgedrehten Sternspeichenfelgen aufgezogen sind, auf die Straße übertragen. Die verfügen in der Dimension 265/35 R19 und 285/30 R20 über reichlich Auflagefläche.

Das einstellbare 3-Wege M Gewindefahrwerk und die M Carbon-Keramik-Bremse besorgen den Rest. Dauer- und standhaft, was angesichts der Performance auch Sinn macht, denn der M4 GTS katapultiert sich aus dem Stand in 3,8 Sekunden auf 100 km/h und läuft – elektronisch abgeregelt – 305 km/h. Den rennsportlichen Sound verstärkt ein Endschalldämpfer aus Titan. Noch mehr Racingfeeling verschafft dem GTS-Piloten das „Clubsport Paket“, denn dann ist der in „Acid Orange“ lackierte Überrollbügel mit an Bord, ebenso wie die Sechs-Punkt-Gurte und ein Feuerlöscher.


Den neuen BMW M4 GTS gibt es ab Februar 2016. Dann werden die ersten Fahrzeuge ausgeliefert, über deren Preis es aus München noch keine Informationen gibt.

Lothar Erfert