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Neuer Kia Sportage

Ein Viertel des Absatzes in Europa machte Kia im letzten Jahr mit dem Sportage. 97.000 Exemplare verkaufte man europaweit. Allein 12.000 Sportage in Deutschland. Nun soll die nächste Generation des Sportage im umkämpften Kompakt-SUV-Segment an den Erfolg des Vormodells anknüpfen.

Die Rezepte dafür? Großzügigeres Platzangebot, gesteigerte Qualität, agileres Handling, trotzdem mehr Komfort … Aber mal langsam. Der neue Sportage, der seine Scheinwerfer nun ein ganzes Stück höher trägt, legte zwar in Höhe und Breite, die nach wie vor bei 1.635 und 1.855 Millimeter liegen, nicht zu, jedoch im Radstand, der um 30 Millimeter auf 2.670 Millimeter gewachsen ist, und in der Länge ebenso, die das alte Modell mit jetzt 4.480 Millimeter um 40 Millimeter überragt. Das schafft mehr Raum für Mensch und Gepäck. Die Beinfreiheit hinten legt tatsächlich aber nur um 7 Millimeter zu. Der Kofferraum, in dem der doppelte Gepäckraumboden erstmals installiert ist, wächst im Volumen auch nur von 465 auf 503 Liter und in der Breite um 35 Millimeter. Die Ladekante sinkt deutlicher. Um 33 auf 732 Millimeter. Und die Gepäckraumabdeckung darüber lässt sich, wenn sie nicht gebraucht wird, im Kofferraumboden verstauen – praktisch.

Wie der bessere Ausblick. Die tiefere Basis der schmaler geratenen A-Säulen und die weiter unten platzierten Rückspiegel verbessern die Übersicht nach vorne und zur Seite. Hinten sieht man mehr, weil die C-Säulen mit 62 Millimeter deutlich schmaler und die Rückscheibe mit 30 Millimeter höher ausfallen. Vor dem Fahrer, der auf einem neuen, 2,5 Kilogramm leichter gemachten Sessel Platz nimmt, tut sich ein neues Armaturenbrett, in dessen Zentrum der 7 oder 8 Zoll große Touchscreen des moderneren Navigationssystems sitzt, auf. An der Rückbank, die sich im Rückenteil in der Neigung zwischen 23 und 37 Grad verstellen lässt, wurde der Hüftpunkt um 30 Millimeter erhöht. Deshalb sitzt man auch hier dank besserer Oberschenkelauflage bequemer. Und wärmer, wenn die zweistufige Sitzheizung hinzubestellt wurde. Der Geräuschkomfort gewinnt ebenso, da sich das Fahrgeräusch im neuen Sportage in der Fahrgastzelle um drei auf 63 Dezibel reduziert, was auch den überarbeiteten Motoren zuzuschreiben ist.

Neuer Turbomotor
Das Leerlaufgeräusch wurde bei den Benzin- und Dieselmotoren durch zusätzliche Dämmmaßnahmen um jeweils zwei Dezibel auf 36 und 44 Dezibel gesenkt. Neu im Kia Sportage, der 115 bis 185 PS an die Vorderräder oder alle Viere schickt und mit neu aufgelegter Servolenkung und neu abgestimmtem Fahrwerk mehr Fahrspaß bereiten soll, ist der 1,6-Liter-Turbobenziner, der wie das 7-Stufen-Direktschaltgetriebe ausschließlich im neuen Sportage GT zum Einsatz kommt. Das Aggregat leistet 177 PS und mobilisiert sein maximales Drehmoment von 265 Newtonmetern früh und breitbandig zwischen 1.500 und 4.500 U/min.

Erstmals Platz nehmen darf man im neuen Kia Sportage, der auch mit trendigen Ausstattungsfeatures wie der induktiven Ladestation fürs Smartphone, elektrischer Heckklappe oder Verkehrsinfos in Echtzeit aufwartet, schon auf der IAA in Frankfurt. Im Januar 2016 steht der neue Sportage, für den noch keine Preise bekannt gegeben wurden, beim Kia-Händler.

Text: Lothar Erfert