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Neuer Lexus GS F

Die Zielrichtung ist ausgemacht und die Kontrahenten hat der neue GS F scharf im Visier: die übermotorisierten Boliden aus München und Affalterbach. Die mit dem „M“-Logo an der Heckklappe oder der AMG-Power unter der Haube.

Im viertürigen GS F arbeitet das V8-Triebwerk des Lexus RC F. Und dies auf dem ganz klassischen Weg: ohne Zwangsbeatmung als Saugmotor. Der V8-Sauger produziert aus 5,0 Liter Hubraum 473 PS, die bei 7.100 Umdrehungen an der Hinterachse anstehen. Dies entspricht einer entspannten Literleistung von 94,6 PS. Wie ein typischer Sportmotor schwingt sich das Triebwerk aber erst in hohen Drehzahlgefilden zur maximalen Drehmomentkraft auf. Erst zwischen 4.800 und 5.600 U/min liegt das Drehmoment bei 527 Newtonmetern. Übertragen wird die Kraft über eine Achtstufen-Automatik, die auch manuell mit den Schaltpaddles zu bedienen ist. Bei akzeptablem Verbrauch, denn der Motor arbeitet sowohl im Ottobetrieb als auch nach dem Atkinson-Zyklus, was der Effizienz zuträglich ist – wenn der Gasfuß milde gestimmt ist.

Mit „Track“-Modus
Der Lexus GS F basiert auf der Plattform des GS, unterscheidet sich jedoch von diesem durch strukturelle Verstärkungen am Monocoque und durch das TVD. Das „Torque Vectoring Differential“ sorgt für verschärftes Handling. Serienmäßig und in drei vorwählbaren Differentialeinstellungen: Die „Standard“-Stellung, die den Komfort nicht morden soll, ist die beste Position im Alltag. „Slalom“ wird aktiviert, wenn direktere Rückmeldung gewünscht ist und „Track“ im Einsatz auf der Rennstrecke.

Ab April 2016 ist der Lexus erhältlich. Über eines schweigt Lexus noch: Der Preis des neuen GS F wurde bisher nicht bekanntgegeben.

Text: Lothar Erfert