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Neuer Lexus LC 500h

Der Fortschritt wird an einer Frage gemessen: Kann man den neuen Mercedes SL, ein Konkurrent des neuen Lexus LC 500h, als Hybrid bestellen? Eben. Nicht. Der japanische Hersteller präsentiert nach dem LC 500 nun selbstbewusst das Hybrid Coupé LC 500h. Damit scheint Toyotas Nobelmarke Lexus wieder einmal der deutschen Konkurrenz voraus zu sein.



Der hybride Fortschritt, der mit dem 4,76 Meter langen LC 500h auch in der Coupé-Oberklasse Einzug hält, manifestiert sich in der neuen Version des „Hybrid Drive“ mit mehrstufiger Untersetzung und in drei guten Eigenschaften des Hybridantriebs: mehr Leistung, höhere Effizienz und spontanere Reaktionen des Antriebs auf Gasbefehle. Der Elektromotor powert ab der ersten Drehzahl, dann klinkt sich der 3,5 Liter-V6 ein. So gerüstet beschleunigt der LC 500h mit Hilfe des leichten E-Motors, der das zusätzliche Gewicht des Automatikgetriebes kompensiert, mit seinen 354 PS Systemleistung in weniger als fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h.



Im „M Modus“ lassen sich die Gänge an den großen und mit Magnesium legierten Schaltwippen manuell wechseln, was den 2+2, der entweder auf 20 oder 21 Zoll rollt, zum fahraktivsten Lexus Hybrid macht. Zudem ist der LC 500h der erste Lexus, der auf der neuen „GA-L“-Plattform aufbaut. Damit steckt in ihm schon ein Stück Zukunft, das anderen Lexus-Modellen mit Frontmotor und Hinterradantrieb erst in den nächsten Jahren zuteil wird.



Gut ausbalanciert
Das bringt Vorteile bei der Fahrdynamik, denn ein Großteil der Fahrzeugmasse, die man durch Teile aus Alu, Kohle- und Glasfaser reduzierte, wurde tief platziert. Die Karosserie bleibt mit 1,35 Meter Höhe ebenfalls bodennah. Der Radstand misst 2,87 Meter bei einer Breite von 1,92 Meter. Zusammen mit den kurzen Überhängen vorne und hinten spielt das der Straßenlage zu. Die Lenkpräzision profitiert von der Reduzierung der gefederten Massen und die Hochgeschwindigkeitsstabilität von den Öffnungen an den Radhäusern, dem Heckdiffusor und dem aktiven Heckspoiler.


Der Hüftpunkt des Fahrers, der in viel Seitenhalt aufbietenden Sitzen Platz nimmt, wurde so nah wie möglich an den Gesamtschwerpunkt des Fahrzeugs gerückt, was die Fahrzeugrückmeldung unmittelbarer macht. Die Instrumenteneinheit, in der alle Displays in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angeordnet sind, sowie das alles umgebende handvernähte Leder wecken Erinnerungen an den Boliden Lexus LFA. In der Mittelkonsole kommt schon die nächste Generation vom Lexus Touchpad zum Einsatz. Über diesem feiert das 2017er Multimediasystem seine Premiere, das schneller und flexibler rechnen und anzeigen soll. Serienmäßig installiert sind auch das Kamera- und Radarunterstützte „Safety System+“ samt Fußgängererkennung, der adaptive Tempomat, der Spurhalte- und Fernlichtassistent sowie das Mark Levinson Soundsystem. 



Wie viel Euro in so viel Ausstattung und Performance zu investieren sind, wurde von Lexus noch nicht bekannt gegeben. Mit der Auslieferung des ersten Lexus LC 500h ist nicht vor Ende 2016 zu rechnen.



Lothar Erfert