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Neuer Mercedes SL

Alles im Takt. Im Frühjahr 2012 stellte Mercedes den neuen SL, R 231, vor. Vier Jahre danach reicht man das Facelift nach. Mit wenig Veränderungen am Karosseriekleid, aber einigen Neuigkeiten und Verbesserungen für 2016.

Klassisch präsentiert sich das SL Facelift mit langer Motorhaube, großem Radstand und weit hinten sitzendem Passagierabteil. An der Front erkennt man die Änderungen. Die Stoßfänger und Scheinwerfer sind neu. Die weit nach außen gezogenen Scheinwerfergehäuse und die fackelförmige Einheit aus Tagfahr- und Positionslicht bestückt Daimler jetzt mit LEDs. Schaut man noch etwas genauer hin, fallen auch die vergrößerten „optischen Luftauslässe“ am 2016er SL ins Auge. Ebenso wie die zwei neuen Farben, „Brillantblau“ und „Selenitgrau magno“ und hochglanzschwarz glanzgedrehte 19 Zoll-Leichtmetallräder im 5- und 10-Speichen-Design.

Neue 9-Stufen-Automatik
Mehr tut sich unter der Hülle. Die Kraftverwaltung übernimmt im Mercedes SL ab sofort eine 9-Stufen-Automatik. Die neue 9G-TRONIC verwaltet im SL 500 weiterhin 455 PS und in den AMG Topmodellen SL 63 und SL 65 mit ihren V12-Motoren 585 und 630 PS und ein hohes Drehmoment von 900 und 1.000 Nm. Der SL 400 legt als einziger Motor zu. Der V6 verbucht ein Plus von 35 PS und 20 Nm und leistet jetzt bei einem maximalen Drehmoment von 500 Newtonmeter 367 PS.

Das Fahrwerk des SL setzt weiterhin auf Stahlfederung und kontinuierlich verstellbare Dämpfer. Die interagieren auf Knopfdruck sportlicher. Im neuen fünften Fahrprogramm, „Sport Plus“, verändert sich nicht nur das Ansprechen des Fahrwerks, sondern auch das Setup von Motor, Getriebe und Lenkung. Die Abstimmung lässt sich mit der „Active Body Control“ (ABC) verbessern, indem „Curve“ aktiviert wird. Dann neigt sich das Fahrzeug zwischen 15 und 180 km/h mit bis zu 2,65 Grad in die Kurve, was die auf die Passagiere einwirkende Querbeschleunigung reduziert. Mit der serienmäßig radargestützten Abstandswarnung, dem adaptiven Bremsassistenten und Optionen wie Lenk- und Parkpilot bleibt der SL weiterhin die bekannt sichere Partie.

Das Dach kann nun in Fahrt bis 40 km/h herauf- oder heruntergefahren werden. Neu und praktischer als zuvor ist die automatische Restkofferraum-Abtrennung. Falls die sich beim Öffnen des Verdecks in der oberen Ladeposition befindet, fährt sie, ohne dass man vor der Offenfahrt aussteigen muss, automatisch nach unten.

Im Cockpit tut sich wenig. Die Ziffernblätter und Zeiger in den 2-Tuben-Instrumenten und das Ziffernblatt der Analoguhr wurden umgestaltet. Mehr praktischer Reiz als von der LED-Ambientebeleuchtung, die in Zukunft in Blau, Weiß oder Rot schimmert, geht von kleinen Änderungen und dem Infotainment aus. Das Ablagefach in der Mittelkonsole besitzt jetzt zwei USB-Anschlüsse. Smartphones lassen sich via „Apple CarPlay“ andocken und per Sprachsteuerung steuern. Bang & Olufsen sorgt im renovierten SL mit 16-Kanal-Verstärker, 900 Watt und 12 Lautsprechern samt Frontbass für exzellenten Klang.

Das Facelift des Mercedes SL, das jüngst auf der Los Angeles Auto Show Premiere feierte, rollt im April 2016 in den Handel. Die Preise wurden von Mercedes noch nicht genannt.

Lothar Erfert