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Seat Ateca

Neuer Name, neue Kategorie, besser spät als nie – Für all das steht Seats erster SUV, mit dem die Spanier ihr Modellprogramm ergänzen: der neue Ateca. Damit nutzt Seat eine bisher liegen gelassene Chance, weil im populären SUV-Segment auch in den nächsten Jahren enorme Umsätze zu erwarten sind: „In Westeuropa werden die Verkäufe um weitere 25 Prozent wachsen“, blickt Seats Vorstandsvorsitzender, Luca de Meo, in die Zukunft. Für die scheint der neue Seat SUV, der auf dem VW Tiguan aufbaut, vom Look und der Technik bestens gerüstet.



Karosseriedetails wie der trapezförmige Grill, der strenge Scheinwerferblick und die „Blister“ – die Einbuchtungen an den Fahrzeugflanken – erinnern an Seats Bestseller Leon. Moderne Connectivity-Systeme und Fahrassistenten sowie das markentypische leichtfüßige Handling passen in eine Zeit, in der SUVs weniger durchs Gelände als durch die Innenstädte brausen.



Mit 4,36 Meter Länge macht der Spanier auch keine Probleme bei der Parkplatzsuche. Dank aufrechtem Dachaufbau und erhöhter Sitzposition, die den Fahrer das vordere Ende des Fahrzeuges gut erkennen lässt, ist die Übersicht gewahrt. Das Cockpit und die Instrumente, die alle nah beieinander in den Blick gepackt wurden, neigen sich leicht zum Fahrer hin. Der zentrale Monitor, über den das Infotainment gesteuert wird, fällt mit bis zu acht Zoll ansprechend groß aus. Passend zum sportiven Handling liegt auch der Knauf des kurz gehaltenen Schalthebels in erhöhter Position griffgünstig in der Hand.



Das Handling des Fahrwerks sowie das Fahrverhalten profitieren vom Leichtbau. Das adaptive Fahrwerk lässt sich per „Seat Drive Profile“ an die aktuelle Fahrsituation, die Straßenbeschaffenheit und die persönlichen Vorlieben anpassen. 



Da weniger Gewicht der Dynamik zuspielt, haben es die Kraftquellen ebenfalls leicht, da braucht es nicht viel Hubraum. Zum Marktstart gibt es zwei Benziner: Den 1.0 TSI mit 115 PS und den 1.4 TSI, der 150 PS leistet. In der Dieselfraktion arbeiten ebenfalls nur Turbomotoren. Der 1.6 TDI mit 115 PS oder der 2.0 TDI mit wahlweise 150 oder 190 PS. Dazu muss man sich zwischen Front- oder Vierradantrieb „4Drive“ entscheiden, das jeweils mit Schaltgetriebe oder DSG-Doppelkupplungsgetriebe läuft. Der Verbrauch passt dabei besser in die Zeit als das Messverfahren, nach dem der spanische SUV mit einem Normmittel von 4,2 bis 6,2 l/100 km und einer CO2-Emission von 112 bis 143 g/km vom Rollprüfstand kommt.



Smartphone-Laden kabellos
Auch sonst gibt sich der Seat Ateca als universeller Typ. Er wird in drei Ausstattungsvarianten angeboten und wartet als 4x4 mit 485 Litern, als 4x2 mit 510 Liter Volumen im Kofferraum auf. Das Smartphone lässt sich via MirrorLink, Apple CarPlay und Android Auto einbinden und kabellos laden. Mit dem Stauassistenten lenkt, beschleunigt und bremst der Seat innerhalb der Systemgrenzen automatisch. Ganz neu ist der Notfallassistent, der das Fahrzeug in brenzligen Situationen bis zum Stillstand abbremst. Features wie der Toter-Winkel-Assistent, die Voll-LED-Scheinwerfer und die Verkehrszeichenerkennung machen die Fahrt sicherer und komfortabler. Ähnliche Wirkung haben der Ausparkassistent, die Top-View-Kamera und der ACC-Tempomat. Der pulsierende Startknopf rezitiert eine Jaguar-Idee. 



Ein weiteres nettes Detail kommt im Ateca erst nachts zum Vorschein: Sobald die Türen entriegelt werden, erleuchten LEDs im Außenspiegel eine Fläche unterhalb von ihnen, indem sie ein „Ateca“ und die Silhouette von Seats SUV auf den Asphalt projizieren.



Der Preis für den neuen Seat Ateca, der seinen Namen von einer Gemeinde in der Provinz Saragossa hat, wurde vom Hersteller noch nicht bekannt gegeben. Der Vorverkauf startet im Sommer.

Lothar Erfert