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Neuer Ford Kuga

Der Ford Kuga zählt zu insgesamt fünf neuen SUVs und Crossover-Modellen, die bis zum Jahr 2020 bei Ford an den Start gehen. Die Verkaufszahlen vom Hauptkonkurrenten des Kuga – dem VW Tiguan stiegen 2015 im Vergleich zu 2014 um 19 Prozent auf einen Rekordwert von 102.000 Einheiten. Ein Trend, der kein Ende zu haben scheint und in dem Ford auch mitmischen will. Für 2016 erwartet Ford zum ersten Mal einen Absatz von über 200.000 SUVs in Europa. Dies entspricht einem Zuwachs von mehr als 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Kuga bleibt auch in Zukunft Fords Zugpferd Nummer eins im SUV-Stall. Das will er mit neuem Look untermauern, den man hauptsächlich an der Frontpartie, neuen Rückleuchten, frischen 17-, 18- oder 19-Zoll-Leichtmetallrädern sowie an den neuen Farben Mamba-Grün und Torino-Braun erkennen kann. Im Innenraum halten ein renoviertes Infotainment und neue Assistenten Einzug. Unter der Haube arbeitet ein neuer Motor. All das soll in Zukunft das Kuga-Fahren angenehmer, komfortabler und sicherer machen.

Der Kuga versteht Dich
Das Infotainment wird immer besser. Die neueste Variante, mit der bis zu zehnfach besseren Leistung im Vergleich zum Vorgänger, firmiert bei Ford unter SYNC 3 und soll sich leichter verwalten lassen als bisher. iPhone-Nutzer können Apple CarPlay aktivieren und Android-Nutzer das Android AutoTM. Das System ist kompatibel mit der Spracherkennung Siri. Das angeschlossene Smartphone sowie Audio-, Navigations- und Klimatisierungsfunktionen lassen sich, ohne dass der 8-Zoll-Touchscreen betätigt werden muss, mit gesprochener Sprache anweisen: "Ich will einen Kaffee" oder "Ich muss parken" – der Kuga versteht Dich.

Intuitive Bedienung und mehr Assistenzsysteme
Im Cockpit sorgt die reduzierte Anzahl an Schaltern und Knöpfen für intuitivere Bedienung. Jeder Kuga mit Automatik oder automatisiertem Getriebe erhält ab Werk Schaltwippen ans auf Wunsch beheizbare Lenkrad. Die elektronische Feststellbremse schafft zusätzlichen Stauraum in der Mittelkonsole und die sensorgesteuerte Heckklappe öffnet sich elektrisch durch eine Bewegung des Fußes unter der Stoßstange. Das Parken gelingt automatisiert mit dem neuen Ein- und Auspark-Assistenten, dem auch seitlich zur Straße liegende Parkbuchten gelingen. Multifunktional begabt sind auch die neuen Xenon-Scheinwerfer, die abhängig von Geschwindigkeit, Lenkwinkel und Objektabstand die Fahrbahn mit unterschiedlichen Leuchtpegeln ausleuchten. Den Fußgängerschutz an der Motorhaube und das Active City-Bremssystem überarbeitete man ebenso. Es leitet nun im Notfall eine automatische Vollbremsung in einem von 30 auf 50 km/h erhöhten Einsatzbereich ein.

Motoren und Verbrauch
Der neue Einstiegsdiesel soll im Kuga keine Spaßbremse sein, obwohl er durch Downsizing weniger verbraucht. Der 1,5 Liter große TDCi-Turbodiesel mit 120 PS ersetzt das bisherige 2,0-Liter-Aggregat. Mit Vorderradantrieb liegt der Verbrauch in der Werksangabe bei 4,4 l/100km. 5,2 Liter verbraucht der 150 oder 180 PS starke 2,0-Liter-Diesel, der im Kuga mit Frontantrieb und Allradantrieb zum Einsatz kommt. Ein paar Literchen obendrein schlurfen aus dem Tank die drei Varianten des 1,5-Liter-EcoBoost-Benziners mit ihren 120, 150 oder 182 PS: 6,2 bis 7,4 l/100 km in der Werksangabe und erheblich mehr in der Realität.

Der neue Ford Kuga ist voraussichtlich ab Sommer zu bestellen. Zum Preis gab es von Ford noch keine Informationen. Die Markteinführung erfolgt Anfang 2017.

Lothar Erfert