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Testbericht

22. Januar 2008

Wir sind unterwegs im Allgäu, dort, wo die besonders starken und schnellen, aber optisch dezenten BMW-Derivate herkommen. Kleinserienhersteller Alpina in Buchloe macht damit jährlich rund 1.500 Kunden glücklich. Erst seit Ende 2007 wird hier auch der B3 Biturbo gefertigt, der für ein kräftiges Volumenwachstum sorgen wird: Alpina-Chef Andreas Bovensiepen rechnet mit mindestens 650 Einheiten im Jahr. Ein Großteil davon sind Coupés auf Basis des BMW 335i - innen wie außen veredelt und von einem seidigen, drehmomentstarken Dreiliter-Biturbo-Motor mit 360 PS sehr anständig auf Trab gebracht.

Nun erweitert die Allgäuer Edelmanufaktur ihr Programm: Bis zu 20 Prozent aller B3-Kunden werden künftig die Traktionsvorteile genießen können, die das bei BMW entwickelte und bewährte x-Drive-System bietet. Natürlich haben die Alpina-Techniker die elektronisch gesteuerte und komplex vernetzte Allradregelung nicht einfach von den Münchnern übernommen. Gleiches gilt für die anderen Komponenten von Fahrwerk und Antrieb - nichts, was nicht speziell an das Buchloer Fahrzeugkonzept angepasst worden wäre.

Dynamischer in Kurven

Das Allradsystem arbeitet genauso diskret wie die Fahrstabilitätsregelung, deren Schlupfgrenzen weiter hochgesetzt wurden. Während der Fahrt merkt man nichts von der traktionsförderlichen Aufrüstung - allenfalls, dass es etwas dynamischer um die Kurve geht. Dies geschieht aber völlig unspektakulär, ohne stößiges Zuschalten der Vorderachse, mechanische Geräusche oder wildes Blinken im Instrumenten träger. Normalerweise gehen rund 40 Prozent der Antriebskraft nach vorn. Erst wenn das Auto hinten instabil wird, erhöht sich dieser Anteil.

Dass die präzise, direkte Lenkung einen gewissen Kraftaufwand erfordert, entspricht der Philosophie des Hauses. Beim Rangieren hält er sich allerdings in Grenzen, weil das x-Drive-System in dieser Situation die Achsen entkoppelt und die Allradversion des B3 mit einer geschwindigkeitsabhängigen Servotronic-Lenkung ausgestattet ist. Der normale B3 hat sie nicht. Kritik ist allenfalls bei der Handlichkeit anzumerken, denn der Wendekreis des Coupés vergrößert sich wegen der geänderten Vorderachskonstruktion von elf auf 11,80 Meter. Angesichts der beeindruckenden Fahrleistungen spielt das keine große Rolle.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2008-01-22

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