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Testbericht

30. November 2019
In seinem Namen steckt ja auch etwas Zurückgewandtes (englisch „back“ = „Heck“ oder „zurück“), doch eigentlich steckt im neuen Q3 Sportback die Zukunft. Denn wenn der Trend zu immer flacheren Front- und Heckscheiben so weitergeht, dann zeigt spätestens der übernächste Q3 die gleiche Silhouette wie der heutige Coupé-Ableger des SUV. Es lohnt sich also kaum, über Sinn und Unsinn einer solchen Variante zu streiten, zumal das attraktive Design mit nur wenigen Nachteilen erkauft wird.So beträgt der Aufpreis zum Ausgangsmodell moderate 1.400 Euro inklusive des sonst optionalen Sportfahrwerks, wobei zugleich die Dachreling wegfällt. Die um drei Zentimeter geringere Höhe bei gleichem Radstand bedeutet zwar etwas weniger Kopffreiheit, aber auch auf der dreiteilig klappbaren, um 13 cm verschiebbaren Rückbank sitzen Menschen bis etwa 1,80 Meter Körpergröße entspannt und bequem. Selbst das Fließheck schmälert nur die Sicht nach hinten und den maximalen Gepäckraum, während das Basisvolumen mit 530 Litern genauso üppig wie beim normalen Q3 ausfällt.

Freundliche Übernahme
Ansonsten sind die Unterschiede erwartungsgemäß gering, Cockpit und Ausstattung wurden ebenso übernommen wie die je zwei verfügbaren Benzin- und Dieselmotoren. In der getesteten Version 40 TDI sorgt der stärkere Zweiliter-Diesel mit 190 PS zunächst für Irritation mit seinem kernigen Verbrennungsgeräusch und dem nicht immer treffsicheren Doppelkupplungsgetriebe (Serie), das bisweilen etwas verschlafen wirkt, den Motor lange im Drehzahlkeller verharren lässt und unter Last hektisch herunterschaltet. Doch wenn seine Lethargie und das Turboloch überwunden sind, schiebt der Selbstzünder den 1,75-Tonner mit der Wucht seiner 400 Nm voran.Am hohen Leergewicht des 4,50 Meter langen Kompakt-SUV hat auch der serienmäßige Allradantrieb Anteil, der sonderlich niedrige Verbrauchswerte verhindert (Testmittel 7,6 l/100 km) und erst auf nassen Pisten seine überlegene Traktion ausspielen kann. Ohnehin ist der Q3 ja meist als Fronttriebler unterwegs und gefällt mit hoher Fahrsicherheit, guter Lenkpräzision und vehementer Bremsverzögerung. Durch die sportlichere ESP-Abstimmung kommt beim Sportback noch ein Plus an Dynamik hinzu, ohne am harmonischen Federungskomfort des Adaptivfahrwerks (980 Euro) zu rütteln.Ist die neue deshalb die bessere Variante? Auf jeden Fall ist sie agiler, schicker und exklusiver. Und das sind noch immer starke Argumente.
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Quelle: auto-motor-und-sport, 2019-11-30

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