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Testbericht

16. November 2007

Den Bravo gibt es als 1.4 TJet 16 V Emotion für 21.400 Euro, den 308 als 150 THP Sport Plus für 22.400. Einem ersten Blick in die Innenräume folgt anerkennendes Kopfnicken. Oha, ziemlich edel und geschmackvoll - selbst ohne sündhaft teure Lederbezüge. Geschäumte Kunststoffe, unaufdringliche Chrom-Akzente, passable Passungen. Kritik an Vorgänger-Modellen hat in beiden Fällen offenbar zu einem neuen Qualitätsbewusstsein geführt.

Fahraktiver Franzose

Obwohl er mit seinen ausladenden Überhängen wie ein Pummel aussieht, zeigt der Peugeot erstaunliches Interesse an sportlichen Übungen und lässt den Bravo im Fahrdynamik-Test hinter sich. Dessen Fahrwerk ist weder komfortabel noch dynamisch - auf Querfugen stuckerig, in schnellen Kurven taumelig, auf der Landstraße unruhig. Dagegen wirkt der 308 wie ein Beruhigungstee. Schon seine Sitzgelegenheiten taugen besser zur Entspannung und sind gleichzeitig echte Stützen.

An der Tankstelle wird klar: Trotz Downsizing, der hohen Leistungsausbeute bei niedrigem Hubraum, erhält der ECE-Verbrauch des 308 (7,1 Liter pro 100 Kilometer) einen ICE-Zuschlag von zwei Litern. Der Fiat trägt am Ende gerade noch eine acht vor dem Komma. Ein lang übersetzter sechster Gang könnte den Verbrauch im Franzosen senken. Doch an seiner Stelle liegt im Schaltschema der Rückwärtsgang. Nur seinen besseren Durchzugswerten verdankt der Peugeot den Sieg im Antriebs-Kapitel.

Bravo kritikwürdig

Die meisten Punkte knöpft er dem Fiat aber im Komfort-Kapitel ab, gefolgt vom Bereich Fahrsicherheit. Hier zieht der 308 gelassen und dennoch effektiv am Bravo vorbei. Dieser könnte wieder beim Kalkulieren aufholen - er kostet 1.000 Euro weniger als der Peugeot, der zudem noch auf teuren 17-Zoll-Reifen unterwegs ist, was die Unterhaltskosten erhöht. Doch Fiat verspielt seinen Budget-Ruf durch eine ungünstige Versicherungs-Einstufung.

Und vom Preisvorteil bleibt ausstattungsbereinigt wenig übrig: In der Sport Plus-Version liefert Peugeot Tempomat und Panorama-Glasdach serienmäßig. Damit ist der Wettstreit der beiden Charakterköpfe ausgetragen: Der Bessere unter den Andersartigen in der Golf-Liga ist der 308. Beim Bravo bündelt sich die Begeisterung auf Optik und Motor. Die kaum verbesserte Federung blendet man besser aus - sie war schon beim Stilo kritikwürdig.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2007-11-16

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