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Testbericht

19. Juli 2011

Stellen wir uns vor, VW hätte den Passat Variant nie erfunden. Vertreter, Familienväter oder Platzfanatiker wären auf der Suche nach einem talentierten Kombi. Einem sparsamen mit unaufgeregtem Design. Einem wie dem Honda Accord Tourer 2.2i-DTEC? Hinter dem Kürzel verbirgt sich ein 4,75 Meter langer Mittelklasse-Kombi, der sich beim Rennen um neue Gepäckraum-Bestwerte zwar schon einem deutlich kürzeren Renault Clio Grandtour geschlagen geben muss, dafür aber andere Talente besitzt. Das Thema Zuladung gehört leider nicht dazu: 433 Kilogramm sind für ein Auto dieser Klasse wirklich mager, der Klassenprimus Passat Variant steckt zum Beispiel über 500 Kilogramm weg.

Aber lassen wir das lästige Zahlenvergleichen und steigen ein. Das gelingt vorn so entspannt, wie es sich später sitzt. Denn die Sportversion Type S bietet serienmäßig höchst bequeme Vordersitze mit reichlich Seitenhalt. Hinten gibt‘s dagegen nur durchschnittlichen Fuß- und Knieraum. Viele Sicherheitssysteme verfügbar Bei der Freundschaft mit dem großen Honda Accord Tourer ist es wie unter Schwaben: Man braucht ein wenig Zeit, um sich zu verstehen. Im Honda Accord Tourer sind zwar längst nicht alle Knöpfe selbsterklärend, dafür ist das Gefühl nach dem Funktionstest hervorragend. Typische Reaktionen: Ahhh, das kann er also auch. Stück für Stück lernt man die Vorzüge von Radio und Navigationsbedienung kennen, freut sich über die Funktionen der vielen Lenkradtasten und schätzt das doppelte Gurtzupfen, wenn der Vorausfahrende plötzlich unbemerkt langsamer wird. Oder das artige Mitlenken im Spurüberwachungsmodus. Man kann schließlich auch berichten, dass die Bremseingriffe des automatischen Abstandstempomaten zeitig genug erfolgen, wenn sie auch für einige zu harsch sind. Alle aktiven Sicherheitsengel gibt‘s im Honda Accord Tourer nur im Paket - für 2.450 Euro. Über die Unterstützung des Navigationssystems gehen die Meinungen auseinander. Wer unter Zeitdruck oft Adressen in fremden Städten finden muss, lobt den Wegweiser. Alle anderen finden 2.400 Euro Aufpreis für das fest eingebaute System zu happig und kleben ein Nachrüstnavi in die Scheibe.

Diesel mit Anfahrschwäche Die Leistungsentfaltung des neuen Topdiesels mit 180 PS ist nicht so spritzig wie erhofft, bis 2.000 Umdrehungen entsteht mitunter sogar Streit über die Existenz aller Pferdchen. Darüber geht‘s dann aber kräftig voran. Nullhundert schafft der 1,7-Tonnen-Riegel in weniger als neun Sekunden, was das straff abgestimmte Fahrwerk nie überfordert und den Tank nicht zu schnell leert. Der Testverbrauch beträgt 7,1 Liter auf 100 km. 37.515 Euro kostet der getestete Honda Accord Tourer Diesel als üppig bestückter Type S. Eins trifft auf ihn genauso zu wie auf den Passat: der kleine Diesel reicht völlig.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2011-07-19

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