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Testbericht

15. Mai 2007

Nun aber gibt es den Hummer ganz offiziell und mit voller Werksgarantie, vorausgesetzt, man begnügt sich mit dem H3. Sicher, mit knapp 4,8 Meter Länge hat er gemessen an seinen Brüdern fast schon Spielzeugcharakter, aber auf den markentypischen martialischen Auftritt muss man nicht verzichten. Die neue Europaversion zeichnet sich durch ovale Scheinwerfer hinter Klarglas, gelbe Blinker vorn und seitlich, andere Heckleuchten, zusätzliche Kotflügelverbreiterungen sowie Nebelschlussleuchten und einen klobigen Unterfahrschutz am Heck aus. Letzterer kann für den Geländeeinsatz abgeschraubt werden.

Mit Lamellensperre am Zentraldifferenzial, Quersperre hinten (Option), extrem kurzer Geländeuntersetzung, reichlich Bodenfreiheit und kurzen Überhängen ausgestattet, kann einen H3 so leicht nichts aufhalten. Wasserdurchfahrten mit bis zu 61 Zentimeter Tiefe steckt er genauso weg wie 40 Zentimeter hohe Felsbrocken oder matschige 60-Grad-Steigungen.

244 PS und 328 Nm Drehmoment

Das technische Gerüst bildet der Rahmen des Chevrolet Colorado-Pickups, komplett mit blattgefederter Starrachse hinten, kombiniert mit dem Antriebsstrang des Chevy Trailblazer. Dessen Reihensechszylinder wurde für den Einsatz im H3 um einen Zylinder verkürzt. Übrig blieben bisher 3,5 Liter Hubraum, der nun allerdings wegen erwiesener Kraftlosigkeit auf 3,7 Liter vergrößert wurde. Damit stieg die Leistung um 24 auf 244 PS und das Drehmoment um 23 auf 328 Nm, die jedoch erst bei 4.600/min zur Verfügung stehen.

Übersetzt wird wahlweise mittels Viergangautomatik oder Fünfgang-Schaltgetriebe. Bei einem Leergewicht von 2.306 Kilogramm ist da also nicht viel zu holen. Schon bei bescheidenem Tempo pfeift der H3 aus dem letzten Loch, was mit beträchtlichem Getöse einhergeht. Auf der Autobahn macht die Elektronik dem Treiben dann schon bei 158 km/h ein Ende. Fahrdynamisch rangiert der Hummer bei schneller Fahrt auf dem SUV-Niveau vergangener Zeiten.

Stadttauglicher Wendekreis

Eine angenehme Überraschung ist hingegen der manierliche Federungskomfort sowie der relativ enge Wendekreis (11,5 Meter), der den H3 durchaus stadttauglich macht. Außerdem findet man sich im übersichtlichen Cockpit auf Anhieb zurecht. Gemessen am Äußeren sieht der H3 innen enttäuschend langweilig aus. Vier Personen finden genügend Platz. In luftiger Höhe befindet sich auch die Ladefläche hinter der seitlich angeschlagenen Hecktür. Besonders viel passt bei voller Besetzung aber nicht in den Kofferraum, es sei denn, man belädt den H3 bis unters Dach. Für diesen Fall nennt Hummer ein Ladevolumen von 835 Litern. Noch offen sind derzeit die Preise.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2007-05-15

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