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Testbericht

Jörn Thomas, 18. Oktober 2007

Der neue "Mercedes T" steckt zwischen 485 und 1.000 Liter weg und seine schärfsten Konkurrenten Audi A4 Avant und BMW 3er Touring gleich mit in den Sack. Natürlich raunen marketingresistente Literzähler sofort etwas von Ford Mondeo Turnier und Opel Vectra Caravan. Stimmt, Letzterer etwa akzeptiert bis zu 1.500 Liter, ist aber irgendwie nicht so richtig Premium - obwohl er seinen Laderaum ähnlich clever organisiert wie das T-Modell.

C-Klasse erweist sich als Lademeister

Der optische Eindruck im Innenraum der C-Klasse fällt jedoch ähnlich nüchtern aus wie das lediglich befriedigende Platzangebot. Also gleich die Klappe öffnen, Bank umlegen und in Gedanken imaginäre Flachbildfernseher, Regalböden oder Fahrräder zwischen die Radkästen wuchten. Disziplinen, die das T-Modell nicht nur imaginär, sondern ganz realistisch drauf hat. Die im Verhältnis von einem zu zwei Dritteln geteilte Bank fällt quasi auf Knopfdruck nach vorn und ermöglicht eine ebene Ladefläche.

Wie beim Vorgänger legen die Mercedes-Mannen außerdem eine faltbare Kunststoff-Box in das Fach mit den Lade-Utensilien. Solche Nettigkeiten sollten schon drin sein angesichts der 44.780 Euro für den C 320 CDI als T-Modell in Avantgarde-Ausstattung mit Automatikgetriebe. Sie wertet den bereits serienmäßig mit Zweizonen-Klimaanlage, teilelektrischer Sitzverstellung, Tempomat und 17-Zoll-Alurädern ausgerüsteten Sechszylinder mit einem Lichtpaket und Zierteilen zart auf.

Leicht modifizierte Fahrwerksabstimmung

Wie bei der Limousine überzeugt bereits das für den Kombi-Einsatz leicht modifizierte Standard-Fahrwerk mit seinen mechanisch verstellenden Dämpfern durch hohen Komfort. Die zuvorkommende, für den Kombi leicht modifizierte Fahrwerksabstimmung führt allerdings bei hohen Autobahntempi zu leichtem Nachschwingen und bei forcierter Kurvenfahrt zu spürbarer Seitenneigung, die aber ohne nennenswerte Auswirkungen auf die fahrdynamischen Fähigkeiten bleibt.

Passend dazu liefert der Dreiliter-Diesel sanften, aber bestimmten Druck. Der V6 holt bei niedrigen Drehzahlen Luft, um kräftig durch die Mitte zu marschieren. 510 Newtonmeter machen gelassen, können aber auch entschlossen zuschnappen. Angst vor Ampelsprints ist angesichts satten Antritts und der schnellen Siebengang-Automatik jedenfalls unbegründet.

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Testwertung
4.0 von 5

Quelle: auto-motor-und-sport, 2007-10-18

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