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Testbericht

14. April 2008

Die abgespeckte R-Klasse mit Hinterradantrieb, klassischer Fünfsitzer-Konfiguration und 231 PS starkem Dreiliter-V6-Benziner gibt es zum Einstiegspreis von 47.481 Euro. Die getestete E-Klasse Avantgarde-Variante mit Bi-Xenonlicht, 17-Zoll-Alurädern und 80- statt 70-Liter-Tank kommt auf 51.497 Euro.

Beide Testwagen haben die Airmatic an Bord, jedoch mit unterschiedlicher Auslegung. Während beim R 280 Unebenheiten jedweder Ausprägung von den vier Luftpolstern weitgehend abgefangen werden, bevor sie die Passagiere belästigen, lässt die straffe E-Klasse kaum Fragen über den Fahrbahnzustand offen. Zur Souveränität der R-Klasse im Umgang mit Bodenwellen trägt zudem der um knapp 13 Zentimeter längere Radstand bei. Unziemlich durchgerüttelt werden die Insassen aber auch im Kombi nicht.

Unterschiede in der Fahrdynamik

Der unterschiedliche Charakter setzt sich in Fahrdynamik und Handling fort. Kurven umrundet der aus den USA stammende R 280 vergleichsweise behäbig und mit großer Seitenneigung. Lässiges Cruisen über den Highway ist eindeutig eher sein Metier. Für ein Auto seines Formats lenkt der teutonische Vorzeige-Kombi recht zackig und präzise ein. Hier spürt man deutlich, dass man im E 280 T ganze 330 Kilogramm weniger um die Ecken wuchten muss.

Das Übergewicht drückt natürlich auch aufs Temperament der R-Klasse und treibt gleichzeitig den Benzinverbrauch nach oben. Der identische Motor konsumiert in der E-Klasse deutlich weniger, wirkt beim Beschleunigen nicht so angestrengt und ermöglicht bessere Fahrleistungen.

Und welcher bietet den Passagieren mehr?

Obwohl die Messwerte eindeutig die R-Klasse als Platzhirsch ausweisen - vor allem die lichte Breite zwischen den Türverkleidungen beträgt vorne zehn, hinten sogar zwölf Zentimeter mehr -, bietet der E 280 auf den vorderen Plätzen das luftigere Raumgefühl. Die massige Mittelkonsole schränkt das Raumgefühl ebenso ein wie die flacher stehende Windschutzscheibe. Im Fond herrscht Gleichstand.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2008-04-14

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