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Testbericht

6. Dezember 2008

Wenn mittlerweile selbst Autos mit dem Charme eines Einkaufswagens vom Marketing als jugendlich und immerzu lifestylig gepriesen werden, muss man sich etwas Neues einfallen lassen, um aufzufallen. So betont die Marketing-Dame bei der Präsentation des Colt, seine Front sei vom Mitsubishi F2-Kampfjet inspiriert. Sie meint das ernst, es steht sogar in der Pressemappe. 65 Prozent aller Teile wurden ersetzt Dort steht auch, der Colt sei ein ganz neues Auto, 65 Prozent aller Teile wurden ersetzt. Danach sieht er äußerlich nicht aus, dazu ähnelt der Colt VII der bei uns seit 2004 rund 77.000 Mal verkauften sechsten Generation zu sehr.

Auch der Innenraum wurde nur aufgefrischt – neues Lenkrad und eine Schaltempfehlungsanzeige im Cockpit. Das Platzangebot blieb üppig. Gravierendes passierte im Fond: Die bisher längs verschieb- und herausnehmbare Rückbank bleibt nun unverrückbar, lässt sich nur asymmetrisch klappen. Nur mit Benzinmotoren erhältlich Auch einen Diesel gibt es nicht mehr. Bleiben drei Benziner: 1,1-Liter mit 75, 1,3-Liter mit 95 und 1,5-Liter-Turbo mit 150 PS. Die beiden Kleinen kommen Anfang 2009 für rund 500 Euro Aufpreis als Clear Tec-Versionen mit Start-Stopp-Automatik, länger übersetztem Getriebe und Bremsenergie-Rückgewinnung. Damit soll der CO2-Ausstoß von 130 auf 115 g (1.1) und von 143 auf 119 g (1.3) sinken.

Der 95-PS-Vierzylinder legt uninspiriert los, erst ab rund 3.500/min kommt er in die Puschen und wirkt selbst dann nicht sonderlich dynamisch. Da ist der Dreizylinder mit 75 PS der engagiertere und erfreulichere Motor. Kerniger im Ton, aber temperamentvoller und homogener in der Leistungsentfaltung. Sicherheitsausstattung gegen Aufpreis Seine Fahrleistungen reichen gut aus, auch wenn er sattes Durchziehen nicht drauf hat; dafür dreht er quirlig. Also gibt es viel zu schalten, was mit der Fünfgangbox locker-präzise klappt. Bis auf leichtes Poltern erfreut auch der sorgsame Federungskomfort. Beim Fahrverhalten benimmt sich der Colt eher schmusig als sportlich, leider nur gegen 600 Euro Aufpreis gibt es für die Basisversionen ESP und Kopfairbags.

So bleibt der Colt, was er war: ein günstiger und cleverer Supermini. Nur mit Top Gun wird das so nichts.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2008-12-06

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