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Testbericht

13. Januar 2010

So hemmungslos Japaner Karaoke-Partys feiern können, so vorsichtig sind sie, wenn es ums Geschäft geht. Nissan beispielsweise ließ zwei Fahrzeuggenerationen des Cube verstreichen, bis das Fahrzeug nun endlich auch in Europa angeboten wird.

Der Cube glänzt mit guter Rundumsicht Zu sehr fürchteten sich die Manager, dass der konsequent japanischen Gestaltungsideen folgende Viertürer fern der Heimat beim Publikum durchfallen könnte. Doch die würfelige Form mit den steil stehenden, recht großen Fensterflächen sorgt für eine gute Rundumsicht. Selbst auf der Rückbank bleibt genügend Platz für Mitreisende, da sie sich um 24 Zentimeter in Längsrichtung verschieben lässt. Viel mehr praktische Dinge finden sich in der Design-orientierten Cube-Welt dann allerdings nicht. So bleibt beispielsweise eine störend hohe Ladekante und ein nicht vernünftig nutzbarer Laderaum, da sich nur die Lehnen der Bank umklappen lassen. Immerhin öffnet die Hecktür in die richtige Richtung. Der Diesel geht entschlossen zu Werke Den Fahrer, der im Schein des Tageslichtes unter dem serienmäßigen Glasdach sitzt und auf bunt beleuchtete, aber konventionell angeordnete Instrumente blickt, schert das wenig. Er freut sich vielmehr, dass der 1,5 Liter große Selbstzünder aus der Renault -Nissan-Allianz entschlossen zu Werke geht ohne in ein Turboloch zu plumpsen. Ab 1.750 Umdrehungen stehen 240 Newtonmeter zu Verfügung, die Höchstleistung wird mit 110 PS angegeben. Für die Stadt, wo sich der Cube laut seinen Entwicklern überwiegend tummeln soll, wäre deutlich weniger Leistung völlig ausreichend. Der Diesel ist teuer Doch warum nicht auch mal einen Überland-Trip in Angriff nehmen? Vielleicht ist Nissan hier wieder etwas zu vorsichtig, denn im und am Cube findet sich nichts, was dagegen spricht. Die aufgrund der Komfort-Versprechen überraschend straffe Federung fürchtet sich selbst vor flotten Kurven nicht und dank des gut schaltbaren Sechsganggetriebes bleibt das Drehzahlniveau erfreulich niedrig – der Basispreis von 20.000 Euro für den 1.5 dCi dagegen nicht. Wie sich der 2.000 Euro günstigere Benziner - der ebenfalls 110 PS leistet - fährt, lesen Sie in auto motor und sport, Heft 4/2010 , ab dem 28.1. im Handel.

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Quelle: auto-motor-und-sport, 2010-01-13

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